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Neue Ernährungstipps? Nein, danke!

Ernährungsexperten haben die Weisheit mit dem Löffel gegessen. Aber oft sollte man von so manchen Ernährungstipps besser die Finger lassen.

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Neue Ernährungstipps? Nein, danke!
© Thinkstock

Viele Experten meinen zu Wissen, wie man wirklich abnimmt und was man tun muss, um sich gesund und ausgewogen zu ernähren, ohne dabei Gewicht zuzulegen. Doch eigentlich benötigt man keine "Geheimtipps" in Sachen Ernährung. Man braucht nur 2 Dinge: Seinen Körper und das Köpfchen .

1

Bewusstsein :
Werde dir bewusst, was du eigentlich zu dir nimmst. Jeder kann eine ganze Schachtel Schokolade in sich hineinstopfen, oder, weil es schnell gehen muss, zum Fast Food-Burger greifen. Aber man kann ebenso ein Stückchen Süßes zwischendurch genießen und als Hauptmahlzeit zu einer etwas gesünderen Alternative greifen. Das heißt nicht, dass man auf etwas verzichten muss. Es bedeutet lediglich, dass man sich mehr auf das Essen konzentriert sollte und sich bewusst wird, wieviel und vor allem was man isst.

2

Abwechslung :
In Sachen Vielfalt können wir uns nicht beklagen. Vor allem die Lebensmittel-Industrie bietet so einiges, was man testen kann, gesund ist und vor allem lecker schmeckt. Tomaten, Gurken, Äpfel, Karotten, Birnen, Bananen und Co gibt es das ganze Jahr über zu kaufen und zudem auch noch kalorienarm und gesund. Man muss nicht besonders viel grübeln, sondern einfach mal was Neues ausprobieren. Je nach Saison bietet vor allem die Obst- und Gemüse-Palette die verschiedensten Produkte, die gerne und gut, auf vielfältige Art und Weise zubereitet werden können. Abwechslung lautet die Devise, damit einem nicht alles irgendwann zum Hals raushängt.

3

Zeit und Geduld :
Bekanntlich setzt das Sättigungsgefühl erst 20 bis 30 Minuten nach dem ersten Bissen ein. Wer also schnell isst, isst automatisch mehr. Außerdem können gut gekaufte Speisen besser verdaut werden. Viele Gründe, sich den Happen lange auf der Zunge zergehen zu lassen und sich viel Zeit zum Essen zu nehmen. Ohne Stress isst es sich nun einmal besser.
Dass man sein bisheriges Essverhalten jedoch nicht von heute auf morgen ändern kann, steht wohl zweifellos fest. Daher sollte man sich gedulden und nicht verzweifeln und vor allem nicht aufgeben.

4

Bewegung :
Im Grunde benötigt man kein straffes Fitnessprogramm, dass streng befolgt werden muss. Anfangs genügt es sich generell öfter und mehr im Alltag zu bewegen. Zu Fuß oder mit dem Rad in die Arbeit, ein gemütlicher ausgedehnter Spaziergang am Wochenende und in der Mittagspause einmal um das Bürogebäude. Erst dann kann man anfangen, sich sukzessive zu steigern, indem du dir eine Sportart suchst, die dir gefällt und Spaß macht. Probieren geht über studieren. Und im vielfältigen Sportangebot ist sicherlich für jeden was dabei.

5

Selbstständigkeit :
Freunde, Bekannte, Familie und die Medien sagen einem wieviel man essen soll, was man wiegen darf und wie schlank man sein muss. Dabei ist im Grunde nur eines wichtig: Du musst dich in deinem Körper wohlfühlen! Wenn zu viel auf den Hüften ist, dann weg damit, wer aber zufrieden ist mit sich und seinem Aussehen, der sollte sich auf keinen Fall von anderen Personen beeinflussen, oder verunsichern lassen.

Themen: Diät, Ernährung