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Neun goldene Facebook-Regeln

Welche Neuigkeiten gibt man gerne Preis, welche Bekenntnisse werden wie lieber verhindert? Hier die neun goldenen Regeln des sozialen Netzwerks.

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Frau vorm Laptop
© Thinkstock
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Geheime Plaudereien:
Um aktuelle Projekte mit Arbeitskolleginnen abseits von Bürotisch und Chefin nochmal in Ruhe besprechen zu können oder Pläne für den nächsten Besuch beim Italiener mit dem engsten Freundeskreis schmieden zu können, empfiehlt sich die Gründung einer eigenen Facebook-Gruppe. Der Vorteil: Nur eingeladene User können daran teilnehmen und Beiträge an der Pinnwand hinterlassen. Auch deine Beiträge sind in dieser Gruppe lediglich für die eingeladenen Mitglieder ersichtlich.

2

Fehler korrigieren:
Was liegt, das pickt: Gilt zwar im Kartenspiel, nicht aber auf Facebook. Entdeckt man nach der Veröffentlichung eines Kommentars etwa einen lästigen Rechtschreibfehler, so kann dieser korrigiert werden, indem man auf das blaue Bleistift-Symbol im rechten oberen Rand des Beitrags klickt. Facebook gibt einem anschließend die Möglichkeit, Änderungen im Posting vorzunehmen oder diesen ganz von Pinnwand oder Beitragsliste zu löschen.

3

Wichtige Beiträge hervorheben:
Fünf Stunden nicht online und schon zehn Benachrichtigungen reicher: Auf Facebook kann man schon mal den Überblick verlieren. Möchtest du aber sicher gehen, dass deine Freundin eine wichtige Mitteilung von dir nicht übersieht, dann klicke an jener Stelle im Beitrag auf das Kopf-Symbol in der unteren Leiste der Kommentarbox, an welcher der Name derFreundin aufscheinen soll. Facebook schlägt dann je nach Buchstabenfolge passende Namen aus deiner Freundesliste vor. Klickt man dann auf den gewünschten Namen, wird deine Freundin im Beitrag markiert und erfährt von dieser Verlinkung.

4

Achtung bei persönlichen Verlinkungen:
Für gemeinsame Fotos mit Freunden, die du samt Verlinkung an deren Pinnwand posten möchtest: Klicke rechts neben dem Foto auf den Button „Foto markieren“ und anschließend nacheinander auf die abgebildeten Personen, die du markieren möchtest. Durch die Angabe der Namen werden diese in weiterer Folge mit einer Markierung versehen.
Wer in Sachen Verlinkung selbst hingegen auf Nummer sicher gehen möchte, kann bei den Privatsphäre-Einstellungen eine vorherige Überprüfung verlinkter Bilder und Beiträge anfordern, wodurch diese erst nach deiner Bestätigung online gehen. Hierfür beim Einstellungsmenü „Chronik und Markierungen“ bei der Frage nach dem Publikum, das hinzugefügt werden soll, wenn du in einem Beitrag markiert wirst, auf das Feld „Nur ich“ klicken.

5

Party ohne den Rest der Welt:
Damit es dir nicht wie der 16-jährigen Schülerin Thessa aus Hamburg geht, zu deren Geburtstagsparty neben Freundinnen, Freunden und Verwandten knapp 1.600 weitere Gäste aus ganz Deutschland kamen, empfiehlt sich, vor Versenden einer Veranstaltungseinladung zu kontrollieren, ob diese im Feld „Privatsphäre-Einstellungen“ nicht auf öffentlich gestellt, sondern mit der Markierung „nur für eingeladene Gäste“ versehen wurde.
Ähnlich verhält es sich mit geposteten Urlaubsfotos: Durch Sortierung der Beiträge in den Privatsphäre-Einstellungen werden geteilte Inhalte nur für zuvor ausgewählte Personen einer benutzerdefinierten Liste oder dein Facebook-Freunde ersichtlich. Denn: Sich sämtlichen Bekanntschaften oder gar der Öffentlichkeit im knappen Bikini am Strand zu präsentieren, ist genauso wenig zu empfehlen, wie allen im sozialen Netzwerk lauthals vom Start des vierwöchigen Amerikaurlaubs zu erzählen – Einbrechern könnte diese Statusmeldung besonders gefallen!

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Beiträge nur für bestimmte Listen:
Soll eine erfreuliche Nachricht besonders schnell auf Facebook geteilt werden, so können persönliche Statusmeldungen auch direkt im Beitrag für ein bestimmtes Facebook-Publikum beschränkt werden, ohne davor zeitintensiv benutzerdefinierte Listen in den Privatsphäre-Einstellungen anzulegen. Unmittelbar nach der abgetippten Meldung kann rechts in der unteren Leiste der Box ausgewählt werden, für welche Personen oder Kontakte diese ersichtlich oder nicht ersichtlich sein soll.
Tipp: Durch Aufsuchen der Profile deiner Facebook-Kontakte können diese auch in Listen wie „Enge Freunde“, „Familie“ oder eigens angelegte Kontaktgruppen unterteilt werden – dies spart wiederum bei der nächsten Statusmeldung Zeit und Geduld.

7

Unsichtbar bleiben:
Alte Schulfreunde, ehemalige Kolleginnen oder entfernte Verwandte: Nicht mit allen Bekannten möchte man auch gleich auf Facebook befreundet sein. Um unliebsame Freundschaftsanfragen zu umgehen und nicht in den unangenehmen Zwiespalt zwischen „Annehmen“ oder „Ignorieren“ zu geraten, empfiehlt sich, Änderungen in den Sucheinstellungen vorzunehmen. Dabei kann entschieden werden, ob lediglich bereits angenommene Kontakte, ausgeweitet auf deren Bekannte oder die gesamte Öffentlichkeit nach deinem Namen suchen oder dir Nachrichten senden können. Dasselbe kann im gleichen Menüpunkt auch für deine (falls angegebene) Telefonnummer o:der E-Mail-Adresse eingestellt werden, ebenso kannst du entscheiden, ob Suchmaschinen wie Google einen Link zu deinem Facebook-Profil enthalten dürfen.

8

Plaudereien höflich umgehen:
Erst zwei Minuten online, schon melden sich mehrere Personen an, um im Facebook-Chat zu plaudern: Nett gemeint, doch gerade jetzt hast du keine Zeit dafür? Um peinliche Fragen wie „Warum hast du denn gestern nicht zurückgeschrieben?“ zu vermeiden, kannst du bereits im Vorhinein im rechten unteren Eck der Seite das Chatfenster auf „aus“ stellen. Auf diese Weise ist für niemanden ersichtlich, dass du derzeit online bist.

9

Sicherheit geht vor:
Die neueste Möglichkeit, sein Facebook-Profil vor Hackern zu schützen: Computer, Tablet oder Smartphone, über die du deinen Account regelmäßig aufsuchst, einfach per Handy-Registrierung anmelden. Dies geschieht durch die Bestätigung eines Codes über besagte Geräte, der einmalig per SMS zugesandt wird. Probiert nun jemand, andernorts auf dein Facebook-Konto zuzugreifen, so schlägt dieser Versuch sogar mit gehacktem Passwort fehl. Diese Form der Registrierung kann bei den Sicherheitseinstellungen unter dem Punkt „Anmeldebestätigung“ angefordert werden.
Neben einem Passwort, das nicht unbedingt dem Vornamen des Partners oder deiner Katze entspricht, sondern eine Kombination aus Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung und Zahlen darstellt, ist es empfehlenswert, sich bei Verlassen der Facebook“Seite vollständig abzumelden und nicht aus Bequemlichkeit darauf zu verzichten.

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