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Nach Babypause: Neuseelands Premierministerin regiert wieder!

Babypause vorbei: Sechs Wochen nach der Geburt ihrer Tochter hat Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern wieder die Regierungsgeschäfte übernommen!

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Kommentare: 1

Ardern Gayford.
© Getty Images

Mit Elisabeth Köstinger (ÖVP) gab's zwar auch in Österreich ein schwangeres Regierungsmitglied, die 38-jährige neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern ist aber die einzige aktuelle Regierungschefin, die im Amt ein Kind zur Welt gebracht hat. Überhaupt wurde erst eine Regierungschefin während ihrer Amtszeit Mutter - die pakistanische Premierministerin Benazir Bhutto im Jahr 1990.

Während Arderns 6-wöchiger Babypause übernahm ihr Stellvertreter Winston Peters die Amtsgeschäfte. Wie ihr Büro am Donnerstag allerdings mitteilte, fungiert ihr Stellvertreter nach seinem Abflug zum Asien-Pazifik-Gipfel in Singapur nicht länger als Interimspremier und steht von nun an wieder in zweiter Reihe nach der frischgebackenen Mutter.

Das erste Foto kurz nach der Geburt

Der Papa kümmert sich um's Buzi

Um das Töchterchen Neve wird sich nun hauptsächlich Arderns Mann, Clarke Gayford, kümmern. Der Radio- und Fernsehjournalist moderiert in Neuseeland eine populäre Sendung über Fischen und Angeln.

Die Amtsgeschäfte führt die Vorsitzende der sozialdemokratischen Labour-Partei fürs Erste von Auckland aus. Am Samstag werden sie und ihre Familie dann in der Hauptstadt Wellington zurückerwartet. Elisabeth Köstinger hat angekündigt, sich zwei Wochen mehr Auszeit zu nehmen. Die Karenz soll - wie bei Jacinda Ardern - ihr Lebensgefährte übernehmen. Köstinger ist übrigens nicht die erste österreichische Ministerin, die im Amt schwanger war: 2006 bekam die damalige Justizministerin Karin Gastinger (BZÖ) ein Kind.

Aja: Falls jemand noch Inspiration sucht - der für österreichische Ohren eher ungewöhnlich klingende Name des Töchterchens - Neve Te Aroha - steht in der Sprache der Maori, Neuseelands Ureinwohner, übrigens für die Liebe.

Kommentare

Alba Sánchez Mayer

Das nenne ich mal eine gute Nachricht! Großer Respekt ihr gegenüber da sie ja einen sehr verantwortungsvollen Job hat. In anderen Ländern wird man bei Schwangerschaft entlassen und hat kein Recht darauf wieder in die Position zurückzukommen wo man war auch wenn der Job weit von einem Ministerjob entfernt ist. Ich hoffe, die Welt geht weiter in diese Richtung wie Neuseeland.

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