Ressort
Du befindest dich hier:

Nie wieder Bad Hair Days

Nie wieder Bad Hair Days! Wir verraten Ihnen Profi-Tricks für jeden Haartyp, cleveres SOS-Strategien für die kalte Jahreszeit – so wird’s was mit der Immer-sexy-Mähne!


Nie wieder Bad Hair Days

Beauty à la carte: Die richtigen Lebensmittel sorgen für wahre Mähnen-Wunder.

Meeresfrüchte:
Austern und Co oder auch rotes Fleisch sollten einmal pro Woche am Speiseplan stehen. Sie enthalten das wichtige Spurenelement Zink, das für die Bildung von Keratin verantwortlich ist – ein Eiweiß, das die Grundsubstanz des Haares bildet und ihm Spannkraft verleiht.

Blattgemüse:
Must bei feinem Haar: mehrmals wöchentlich grünes Blattgemüse wie Mangold oder Spinat verzehren – die enthaltene Folsäure hilft, Haarausfall vorzubeugen. Tipp: Damit die Vitamine erhalten bleiben, das Gemüse nicht braten oder kochen, sondern kurz andünsten, sodass es noch bissfest ist.

Vollkornkost:
Neben Hülsenfrüchten ist Vollkornkost ein wichtiger Biotin-Lieferant – ein Vitamin, das den Fettstoffwechsel der Haut reguliert und das auch in den Haarzellen zu finden ist. Es wirkt kräftigend und hilft bei trockener, schuppiger Kopfhaut.

Milchprodukte:
Milch- Kalzium schenkt dem Haar Elastizität und macht es widerstandsfähiger. Die enthaltenen Fette und Eiweiße machen es auch von außen geschmeidig. Soft-Kur: Haare nach dem Waschen mit einem Glas erwärmter Milch durchspülen, auswaschen.

Kräuter-Kur.

Für Farbbrillanz:
Eine Hand voll Kamillenblüten (verleiht der Farbe Leuchtkraft) im Wasserbad aufkochen, abseihen und die Brühe mit zwei Teelöffel Zitronensaft (die Säure schenkt Glanz) mischen. Haare waschen, Brühe in die Längen einmassieren und ausspülen.

Die Mehr-Fülle-Formel für feines Haar: sanfte Pflege & die richtige Styling-Technik.

Dünnes Haar bedarf besonderer Aufmerksamkeit, aber häufig wird es „überpflegt“, wodurch es noch feiner wird und am Ansatz noch flacher fällt.

Die Pflege:
Ölhaltige Produkte oder Leave-in-Conditioner sind bei feinem Haar tabu, denn sie lassen es noch dünner und strähniger wirken. Besser: Volumen spendenden Balsam nach der Wäsche nur in die Längen einarbeiten, so fällt das Haar im trockenen Zustand nicht zusammen. Um das Haar nicht zu beschweren, die Kur vor (!) dem Waschen ins feuchte Haar einarbeiten und ausshampoonieren.

Für kräftiges Haar:
Einen Bund Brennnesseln mit 1 l Wasser aufkochen, abseihen. Sud in ein Schnapsglas füllen. Restliche Flüssigkeit mit 5 EL farblosem Hennapulver (für Volumen) mixen. Paste in die Längen einarbeiten, Tee aus dem Schnapsglas in die Kopfhaut einmassieren – fördert die Durchblutung –, ausspülen.

Faustregel bei fettigem Haar: gezielte Pflege mit talgreduzierenden Shampoos.

Hier gilt: Weniger ist mehr! Denn zu viele Produkte lassen das Haar noch schneller nachfetten. Die Längen und Spitzen benötigen dennoch Feuchtigkeit.

Das Styling:
Die Form-Devise: Statt reichhaltiges Wachs lieber Gel oder Haarspray verwenden – nur auf die Längen auftragen. Fettiges Haar zum Föhnen niemals nur anfeuchten – sieht nachher noch öliger aus. Darum die Mähne stets vorher durchshampoonieren.

Gegen ölige Kopfhaut:
Reguliert die Talgproduktion: 20 g Lavendel und 10 g Rosmarin (getrocknet, im Reformhaus) mit einem halben Liter Essig aufkochen, 20 Minuten ziehen, auskühlen lassen, dann abseihen. Gewonnenes Tonic abends in die trockene Kopfhaut einmassieren, über Nacht wirken lassen, morgens ausspülen.

Der Soft-Clou für trockenes Haar: proteinreiche Kuren & Wickelstrategien.

Bei porösen Mähnen kommt es vor allem auf die Pflege an. Reichhaltige Kuren machen die Haarstruktur geschmeidig. Die Styling-Devise: wenig Föhn-Hitze und auf Seren mit glättendem Silikon setzen.

Die Pflege:
Ideal sind Produkte mit Proteinen und Ceramiden, weil sie die Risse in der Schuppenschicht auffüllen und vor Föhn- & Heizungsluft schützen. Mähne maximal zweimal pro Woche waschen, danach stets Balsam anwenden, jedes vierte Mal eine Maske einarbeiten. Profi-Technik: in die Längen einkneten, kurz anföhnen und 30 Minuten unterm Handtuch wirken lassen, auswaschen.

Für Glanz & Geschmeidigkeit:
Eine Handvoll Lorbeerblätter (sorgt für Glanz und macht das Haar weich) mit einem Liter Wasser aufkochen, den Sud abkühlen lassen und abseihen, mit zwei EL Honig mischen und Haare nach dem Waschen mit der Brühe durchspülen. Danach kalt (!) ausspülen – warmes Wasser trocknet das Haar zusätzlich aus.