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Nie wieder Hautirritationen oder Verletzungen dank neuer Laser-Rasur

Geeignet für alle Haarfarben, keine Schnittwunden, keine Irritationen, länger glatte Haut, keine Schmerzen, keine Ersatz-Aufsätze, kein Wasserverbrauch - na? Überzeugt von der neuen Rasur mit Lasertechnologie?

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Nassrasur
© istockphoto.com

So sehr wir die Haare auf unserem Kopf lieben, so sehr wollen wir sämtliche anderen am Körper loswerden! Und dafür gibt es ja mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten mit all ihren Vor- und Nachteilen. Aber nun kommt eine neue Alternative auf den Markt, die überhaupt keine Nachteile mehr haben soll!

Und wie es sich für eine Zukunftstechnologie gehört, ist dabei Laser im Spiel! Statt Metallklingen wie bei altbekannter Nassrasur, schneidet ein Laser all die unerwünschten Haare und Härchen ab.

Sanft zu Haut, wiederverwendbar und für alle Haarfarben geeignet

Laser als Haarentfernung ist doch schon ein alter Hut und nur für dunkle Haartypen geeignet. Tja, aber beim sogenannten "Skarp Razor" handelt es sich doch um eine komplett neue Erfindung, die tatsächlich für alle Haarfarben geeignet ist!

Skarp Razor

Sieht aus wie ein Nassrasierer, ist aber doch etwas ganz anderes

Denn der Laserstrahl mit einer exakt eingestellten Wellenlänge sorgt für extrem glatte und ungefährliche Rasur, da er gezielt und einzig einen im menschlichen Haar vorkommenden Farbstoffpartikel, der in jeder Haarfarbe, bei jedem Geschlecht und in jedem Alter vorhanden ist, zerschneidet. Somit ist die Rasur auch besonders sanft zur Haut und Schnittwunden oder Irritationen gehören der Vergangenheit an. Und wer Sorge hat, dass Brandgeruch entsteht - das Haar wird geschnitten, nicht verbrannt, also entsteht auch nicht der unangenehme Geruch von verbranntem Haar.

Aber das ist noch nicht alles: Der Skarp Razor sorgt noch dazu für weniger Müll. Schließlich kann damit auf Wegwerfklingen - und davon gibt es alleine in den USA jährlich zwei Milliarden Stück im Müll - und Rasierschaum verzichtet werden sowie der Wasserverbrauch reduziert werden. Und da findet sich eben doch ein Nachteil: Betrieben wird der Laser-Rasierer nämlich mit Batterien. Wobei man hierbei zumindest auf umweltschonendere Akku-Varianten zurück greifen kann.

Laser ist mir zu gefährlich? Keine Sorge! Der Erfinder des Skarp Razors hat bereits über 30 Jahre Erfahrung in der Laserindustrie für Medizin und Kosmetik: Morgan Gustavsson erfand 1989 IPL (Intense Pulsed Light), die Methode, die dank Laser dauerhafte Haarentfernung ermöglicht. Allerdings nur für dunkles Haar und daher forschte er weiter und fand 2009 die Wellenlänge beim Laserlicht, die bei jeder erdenklichen Haarfarbe funktioniert. Lassen wir ihn in folgendem Video doch einfach selbst zu Wort kommen:

© Video: Skarp Razor

Wie man dem Text eventuell entnehmen kann, will ich den Skarp Razor unbedingt ausprobieren! Nicht nur als alter Star Wars-Fan, der statt Laserschwert dann eben mit Laser-Rasierer hantieren will! Allerdings muss ich mich noch ein bisschen gedulden: Aktuell läuft eine Crowdsourcing-Kampagne auf Kickstarter, um die Idee in die Massenproduktion zu hieven. Das angepeilte Finanzierungsziel wurde aber schon mehr als überschritten. Ich bin also wohl nicht die einzige, die gerne ihre Rasur umstellen will. Und du?