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5 Dinge, die dir deine Friseurin verbieten würde

Friseurinnen und Friseure haben es nicht immer leicht mit der Kundschaft! Denn am liebsten würden sie in folgenden 5 Fällen ihr Veto einlegen, obwohl sie wissen, dass der Kunde immer König ist...

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friseure no go
© istockphoto.com

In jedem Job gibt es eine ähnliche Situation: Eine Kundin/ ein Klient/ jemand, gegenüber dem man eine Bringschuld hat, kommt an und äußert einen Arbeitsauftrag, der vielleicht gar nicht so eine clevere Idee ist. Oder die Idee ist eh okay, kann aber nicht so leicht umgesetzt werden wie das Gegenüber glaubt. Wenn es hart auf hart kommt und man den Schaden des Gegenüber spürt, sollte man den Verlauf der Dinge schon stoppen. Doch wenn man weiß, dass ein Wiederwort Naserümpfen hervorrufen wird dann hält man schon manchmal den Mund. Und denkt sich was...

Und FriseurInnen geht es da nicht anders - wobei, ihnen geht es sehr oft so, denn wir als KundInnen können schon ganz schöne Sturköpfe sein. Das ist zwar verständlich, weil es sich eben um unsere eigenen Haare handelt, doch dann wäre es manchmal ratsam, ein offenes Ohr für das Friseurs-Veto zu haben.

Wir haben die Friseurin Maike Österreicher vom Salon "Vienna Art of Hair" gefragt, was sie ihren KundInnen am liebsten (zu ihrem eigenen Wohl!) verbieten würde. Hier sind ihre 5 - zum Teil überraschenden - Antworten:

Bitte überdenkt Balayage & Ombré!

Die meisten Frauen wollen laut Österreicher eine natürliche Balayage, also ein dunkleres Deckhaar mit natürlichen Strähnen. Doch im Endeffekt lassen sie sich etwas machen, das die Sonne im Sommer auch ganz gut selbst hinbekommt. Und wer lange was davon haben will, muss auch immer und immer wieder zum Färben vorbeikommen. Dasselbe trifft auf natürliches Ombré-Haar zu, denn die Spitzen, die ja natürlicherweise immer etwas kaputter sind, werden auch in der Sonne automatisch heller.

Ihr Tipp: Wenn ihr auf den Farbverlauf steht, dann arbeitet mit knalligeren Farben! Da lohnt sich der Gang zum Frisör nämlich wirklich. Besonders empfiehlt Österreicher blondierten Frauen sanfte Pastelltöne als Strähnen einzuarbeiten. So erreicht man den trendy Opal-Hair-Look und sieht trotzdem nicht zu "extrem" aus.

Schwarz auf weißblond? Keine gute Idee!

Vor allem langhaarige Damen mit dunklem Haar wünschen sich eine Totalveränderung. Sie wollen von dunkel auf hell und am besten in kürzester Zeit. Ach ja, und wenn geht: mit grauem Unterton. Obwohl Österreicher sich sicher ist, dass es Wege gibt, diese Veränderung zu meistern, ohne, dass alle Haare ausfallen, muss eins deutlich gesagt werden: Die Haare werden nach dem Prozess kaputt sein!

Ihr Tipp: Die Frisörin will ihren dunkelhaarigen Kundinnen ja gerne den Wunsch erfüllen, deshalb macht sie folgenden: Sie färbt das Deckhaar in der gewünschten Farbe, zB. in Grau, und lässt die darunterliegenden Haare, also jene, die die Länge bilden, so wie sie sind. So können die Frauen die Farbe testen und es sind nicht alle Haare kaputt. Den meisten reicht diese Veränderung dann auch schon.

Färben ohne schneiden? Bitte nicht!

Passt noch zum oberen Punkt: Langhaarige Damen möchten meistens ihre Wallemähne beim Färben nicht opfern. Dabei werden die Haare ohne Ausnahme kaputt und das kann man dann vor allem an den Spitzen sehen. Außerdem passt zu jeder Farbe auch ein etwas anderer Schnitt.

Ihr Tipp: Gleich wie zuvor: Wer seine langen Haare nicht abschneiden will, sollte dann eben nur das Deckhaar färben lassen.

Dauerwellen sind echt out.

Vor allem ältere Damen kommen noch in den Salon und lassen sich eine Dauerwelle machen. Der Grund dafür, ist das Volumen, dass solch fixierten Haare auf dem Kopf erzeugen. Dafür wird aber die ganze Struktur ruiniert.

Ihr Tipp: Österreicher empfiehlt Damen, die gerne auch mit wenig Haar Volumen haben möchten, eine andere, etwas schonendere Art: Blondieren! Denn gefärbte Haare haben automatisch eine rauere Struktur und liegen deshalb nicht mehr flach am Kopf. Außerdem kann man blondiertes Haar gut auftoupieren.

Haarglätter = Haarkiller

Jetzt müssen wir alle stark bleiben! Haareglätten ist schädlich für die Haare. Egal, wie toll der Glätter und der Hitzeschutz ist. Schon einmaliges Glätten schädigt die Haare nachweislich.

Ihr Tipp: Nicht oft glätten! Aber wer das Gefühl hat zu "müssen", sollte auf folgendes achten: Haare immer komplett trocken föhnen! Und dann von 20 Zentimeter Entfernung auf jede Strähne Hitzeschutz draufsprühen. Am besten wäre es außerdem, wenn man nur einmal über jede Strähne drübergeht.

Thema: Haare