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Nonnen verzocken 500.000 Dollar gestohlenes Schulgeld

Sie waren mehr als 20 Jahre im Dienst der Ordensschule und haben ganz nebenbei 500.000 Dollar abgezweigt, um damit in Las Vegas dem Glücksspiel zu frönen.

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Nonnen verzocken 500.000 Dollar gestohlenes Schulgeld
© iStock/Anton_Herrington

Was in Las Vegas passiert, bleibt in Las Vegas: So lautet ein gebräuchlicher Spruch, wenn es um Eskapaden geht, die man sich nur in jener Stadt leistet, in der sich alles um Spielautomaten, Casinos, Drinks, Bling Bling und Party dreht. Das hätten sich wohl auch Schwester Mary Margaret Kreuper und Schwester Lana Chang gewünscht - doch durch eine routinemäßige Buchprüfung entdeckte nicht nur ihr Orden ihre Machenschaften, sondern mittlerweile amüsiert sich die ganze Welt über die zockenden Nonnen. Die beiden haben über Jahre Geld einer katholischen Schule in Kalifornien unterschlagen um damit ihre Spielleidenschaft zu finanzieren. Insgesamt dürften es an die 500.000 Dollar sein, wie US-amerikanische Medien berichten.

Die beiden seien immer wieder gemeinsam auf Reisen und in Casinos gegangen, heißt es in den Medienberichten. Dabei sollen Rechnungen über das Konto der Schule beglichen worden sein. Aber damit nicht genug: Sie sollen auch per Scheck bezahlte Schulgebühren auf ein anderes Konto transferiert haben. Dabei waren die beiden Nonnen keine kleine Nummer in der Ordensschule: Kreuper war sogar 29 Jahre lang Direktorin, Chang 20 Jahre Lehrerin. Die Freundinnen wollten sich offenbar ihren Lebensabend versüßen - sie sind heuer beide in den Ruhestand gegangen. Erst nach ihrem Abschied von der Schule wurde bei einer Buchprüfung der Mißstand entdeckt. Nun haben die beiden mit einer Klage zu rechnen, die Schule entschuldigte sich den Familien der Schüler und kündigte an, der Schule das Geld zurück zu erstatten.