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7 Notlügen, die alle Eltern ihren Kids erzählen!

Ja, zu seinen Kindern soll man ehrlich sein! Nur manchmal sind kleine Notlügen im Erziehungsalltag einfach überlebensnotwendig. Hier sieben kreative Schwindeleien.

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Notlügen von Eltern

Ein bisschen schwindeln ist doch nicht schlimm...

© istockphoto.com

Schon klar: Lügen ist was Schlechtes! Nur erkläre mal einer Vierjährigen, dass ihr Lieblingsteddy beim Schleudern in der Waschmaschine kaputtgegangen ist. Oder dass du ihre geliebte Schnuller-Sammlung heimlich entsorgt hast. Das gibt Probleme! Johannes Hayers und Felix Achterwinter haben in „Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn“ 100 pädagogisch nicht ganz einwandfreie Erziehungstricks gesammelt. Von der tollpatschigen Zahnfee bis hin zum leergekauften Internet: Die besten Ausreden aus dem Buch und noch ein paar andere …

Vorsätze, die Eltern sicher brechen

»„Oh, der Polster erzählt Geschichten!“«

HINGEHÖRT!
Probleme beim Einschlafen? Versuche es das nächste Mal damit:
„Kopfkissen fliegen oft weg und erleben spannende Abenteuer. Wenn man seinen Kopf fest gegen den Polster drückt und genau hinhört, kann man die Geschichten hören!“ Wenn das nicht klappt, funktioniert’s vielleicht so: „Bettwäsche wasche ich immer mit Weichspüler. Danach hänge ich sie auf, schön straff, damit sie nicht zu viele Falten wirft. Das mag ich nicht, dann wird sie so schrumpelig und dann muss ich wieder so viel bügeln …“ Wetten, dass die Kids spätestens dann tief und fest schlafen!"

»„Ich bin allergisch gegen Goldfische!“«

SO EIN SCHMARRN!
Die „Wenn du einen ganzen Tag auf deinen Bruder aufpasst“-Nummer hast du schon durch? Der Kleine wurde sträflich vernachlässigt, trotzdem pocht der Ältere auf ein Haustier? Dann spiele die Allergie-Karte aus: Ein bisschen hüsteln, Augen reiben und leidend dreinblicken. Auch wenn’s ein Goldfisch ist.

»„Das sind keine Pralinen, sondern Kopfwehpulver.“«

IMMER DIESE MIGRÄNE …
Auch Eltern wollen nicht alles teilen. Schon gar nicht bei Heißhunger. Ab und zu ist’s legitim, das Zuckerl schnell aufzuessen und dem Nachwuchs zu versichern, dass es Schmerztabletten waren.

»„Oje, alle Batman-Kostüme sind ausverkauft. Im gesamten Internet!“«

WAS FÜR EIN PECH!
Heute wünschen sie sich ein Batman-Kostüm, morgen alle Staffeln von „Bob, der Baumeister“. Auch wenn man als Elternteil darum bemüht ist, den Kleinen so gut wie jeden Wunsch zu erfüllen, immer geht’s halt nicht. Um sich das eine oder andere Mal eine lästige Diskussion zu ersparen, täusche vor, du hättest wirklich schon überall nach dem megahippen Outfit gesucht. Nur leeeeeider ist’s chancenlos vergriffen!

»"Die Zahnfee hat aus Versehen dein Spielzeugauto ruiniert …“«

UPS!
Du bist beim Staubsaugen auf einen Plastik-PKW deines Kindes getreten? Schiebe die Schuld auf eine Fantasiefigur. Der tollpatschigen Zahnfee verzeihen die Kleinen leichter.

„Das ist kein Reis, das sind Mini-Mini-Nudeln.“

AUSGETRICKST!
Dein Kind liebt Nudeln, kann Reis aber überhaupt nicht ausstehen? Und du hast keine
Lust, jeden Tag Spaghetti Bolognese zu kochen? Dann erzähle deinem Spross, dass Reis eigentlich ganz ganz kleine Nudeln sind. Aber aufpassen beim nächsten Restaurant-Ausflug zum Italiener …

»„Ich mochte die Märchen-CD auch sehr. Schade, dass wir sie nicht mehr finden!“«

NA SO WAS ABER AUCH!
Nach dem 423. Durchlauf kannst du jeden Satz auswendig? Lass das Hörspiel verschwinden und stelle mit dem Nachwuchs Spekulationen darüber an, wo es sein könnte.

Thema: Eltern

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