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Obst und Gemüse vom Bauern

Wissen, wo was herkommt: Gerade wenn es um Lebensmittel geht, wird dieser Punkt uns immer wichtiger. Und wo kauft man da besser ein als beim Bauern?


© Corbis Images

Wer nicht die Zeit oder das Auto hat, um regelmäßig direkt am Hof einzukaufen, hat diverse andere Möglichkeiten zu regionalem Obst und Gemüse zu kommen.

Die bequemste Möglichkeit ist das Abo eines Bio-Kistls . Die bestellte Box mit Obst und Gemüse wird direkt vor die Haustür geliefert. Die Größe des Kistls kann meist an die Anzahl der Personen im Haushalt angepasst werden.

Wer gern selber einkauft, geht auf den Markt . Bauern aus der Region bieten dort ihre Produkte zum Verkauf an. Neben den Vitaminspendern gibt’s meist auch Fleisch, Eier, Milch, Eingelegtes und Eingekochtes wie etwa Marmelade.

Des weiteren bietet sich die Mitgliedschaft in einer Food-Coop an. Nahrungsmittel werden direkt bei ausgewählten Produzenten gekauft und an die Vereinsmitglieder weitergegeben. Diese bezahlen einen selbst gewählten Beitrag und arbeiten freiwillig in den verschiedenen Arbeitskreisen mit, die sich z.B. um Einkauf, Finanzen, Ladendienst usw. kümmern.

Wer noch näher an die Produktion heranrücken will, schließt sich am besten einer Community Supported Agriculture – kurz CSA – an. Bei der Solidarischen Landwirtschaft wird von einer Gruppe Menschen das Jahresbudget eines Hofes vorfinanziert. Dafür werden diese vom Bauern mit Produkten vom Hof abgegolten. Ernteerfolge, aber auch Ausfälle oder niedrige Erträge werden von allen Mitgliedern gemeinsam getragen. Plus: Bei Pflege und Ernte darf mitgeholfen werden.

Nähere Infos und alle Adressen von Biokistl-Anbietern, Food-Coops und CSAs gibt’s unter www.umweltberatung.at/ernaehrung .

Barbara Schaumberger