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"Wir sind überempfindlich!"

Niki Glattauer ist Österreichs bekanntester Lehrer. Seine Spezies & die Politik kritisierte er bereits. Jetzt sind die Eltern der Schulkinder dran. Uns sagt er, warum er Desinteresse schätzt und Hausübungen blöd findet.

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Niki Glattauer im Gespräch
© Ernst Kainerstorfer

"Wenn in Österreich ein Kind in die Schule geht, gehen auch seine Eltern wieder zur Schule“, sagt Sabine Gruber zu ihrem Mann Walter. Die beiden sind neben Sohn Lukas und Tochter Laura die Hauptfiguren in Niki Glattauers neuem Buch „Leider hat Lukas... (Leseprobe: hier)“. Darin mischt der Bestseller-Autor amüsante und prägnante Eintragungen aus sämtlichen Mitteilungsheften der Kinder seiner Freunde zusammen – um zu zeigen, wie die Schule das Leben einer ganzen Familie bestimmt.

"Ich kritisiere wieder das System“, sagt der 54-Jährige, „dieses Mal aber nicht aus Lehrer- sondern aus Elternsicht.“ Die eigene Tochter, Susi, ist elf. „Es ist aber kein Buch über sie“, fügt der Sonderschulpädagoge einer Neuen Mittelschule in Wien sicherheitshalber hinzu. Mit WOMAN spricht Niki Glattauer über seine Erfahrungen mit mühsamen Eltern, den Schwachsinn, die Schulen im Sommer zuzusperren – und verrät, warum er sich wegen zwei Stunden mehr Unterricht „nicht ins Hemd macht.“.

Das komplette Interview findest du in der aktuellen WOMAN-Ausgabe 18/13.