Ressort
Du befindest dich hier:

Omis Hausmittel – Beschwerden heilen ohne den Körper mit Chemie zu belasten

Essig, Salz, Zwiebeln und Kräuter dürfen in keiner Küche fehlen. Sie würzen unsere Speisen und lindern diverse Leiden.


Omis Hausmittel – Beschwerden heilen ohne den Körper mit Chemie zu belasten
© Thinkstock

Die letzten Sonnenstrahlen haben sich verabschiedet und mit dem kalten Wetter kommt auch die Erkältungswelle. Alte Heilmittel aus Großmutters Küche heilen sanft und sind schnell zubereitet. Alle wichtigen Zutaten finden Sie in Ihrer Küche, denn in Kräuter, Gewürze und Gemüse steckt mehr als man glaubt.

Die wohlbekannte Kamille ist als Heilpflanze nahezu universell einsetzbar. Schon im alten Ägypten wurde sie als fiebersenkendes Mittel eingesetzt. Das Haupteinsatzgebiet der Kamille ist der Magen- Darm Bereich. Als Öl in einer Aromalampe angewendet, wirkt sie sehr beruhigend und ist eine gute Hilfe bei Einschlafstörungen.

Dill kennen wir vor allem als Würzkraut, in Kombination mit Kartoffel und Lachs. Doch bereits in alten Schriften galt sie als Heilmittel gegen Kopfschmerzen und verstopfte Blutgefäße. Im alten Rom rieben sich Gladiatoren vor dem Kampf mit Dillöl ein, um eine Entzündung der zugefügten Wunden zu verhindern. Dillsamen kann man als Tee gegen Blähungen, Magenkrämpfe und zur Appetitssteigerung einsetzen. Dazu fünf Gramm zerstoßene Dillsamen oder Dillkraut mit 100 ml heißem Wasser aufgießen und sechs Minuten ziehen lassen. Langsam und schluckweise Trinken.

Rosmarien schmeckt nicht nur zu Fleischgerichten gut, sondern hilft auch bei Menstruationsbeschwerden und Gelenksschmerzen. Als Tee ein Teelöffel Rosmarinblätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Täglich eine Tasse zwischen den Mahlzeiten trinken.

Bei Husten und Bronchitis heilen Kartoffelwickel . Fünf Knollen kochen, zerstampfen und in ein Baumwolltuch wickeln. Anschließend den Wickel auf ein Handtuch auf die Brust legen.

Ein besonders altes Hausmittel gegen Fieber ist das Krennketterl . Kren in Scheiben schneiden, mit einer Nadel auf einen Faden auffädeln und die Kette um den Hals oder wie ein Armband um die Armgelenke binden. Nach ein bis zwei Stunden wird die Kette wieder abgenommen. Legen Sie die Kette nicht direkt auf die Haut, bei empfindlicher Haut kann das zu Reizungen führen.

MEHR zum Thema "Großmutters Helferlein" finden Sie in WOMAN 20/2010!

Redaktion: Florence Wibowo