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On/Off-Beziehungen schaden der Gesundheit

Ja! Oder doch nicht? Manchmal trennt man sich, nur um kurze Zeit später wieder zusammenzukommen. Doch das schadet auf Dauer der seelischen Gesundheit.

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on off beziehung
© Photo by Asdrubal luna on Unsplash

Es gibt so Beziehungen, die während ihrer Dauer sehr leidenschaftlich sind, dann aber auch in sehr leidenschaftlicher Wut auseinander gehen. Tränen, Wut, das große Schweigen und dann: Eine nette Nachricht, ein Kaffee beim anderen auf dem Sofa und schließlich kommt man doch wieder zusammen. Friede, Freude, Eierkuchen, bis das nächste Mal alles wieder aus dem Ruder läuft. Viele Menschen kennen solche On/Off-Beziehungen. Und die meisten wissen, dass sie auf Dauer nicht gut fürs Selbstbewusstsein sind. Doch wie sehr On/Off-Beziehungen der Gesundheit wirklich schaden, zeigt eine aktuelle Studie.

On/Off-Beziehungn machen mental kaputt

In der Studie der Universität von Missouri haben ForscherInnen herausgefunden, dass längerfristige Probleme auftreten können, wenn man sich die ganze Zeit trennt und dann wieder zusammenkommt. Diese Ergebnisse lieferten 545 ProbandInnen, die zu ihrem Liebesleben befragt wurden. Es zeigte sich, dass die Personen mit der Zeit immer misstrauischer wurden und einen Hang zum missbräuchlichen Verhalten entwickelten.

Psychische Belastungen nach jeder Trennung

Personen, die schon zuvor tendenziell psychisch labiler waren, wurden durch das Hin und Her in ihren mentalen Problemen noch zusätzlich bestärkt. Dies führte im schlimmsten Falle zu Angststörungen und Depressionen. Das macht laut WissenschaftlerInnen auch Sinn, denn jedes Mal, wenn sich ein Paar trennt, folgt danach eine Zeit der Unruhe. Schließlich fürchteten sich Personen in einer andauernden On/Off-Beziehung noch während der "guten Zeiten" schon vor der Trennung, was zusätzliche Ungewissheit auslöste.

Der Grund für eine On/Off-Beziehung

Laut den ForscherInnen solle man sich bei einer Trennung darüber Gedanken machen, warum es auseinander gegangen ist. In den meisten Fällen stecken da nämlich handfeste Gründe dahinter. Zum Beispiel auseinander gehende Lebensweisen, Streitpunkte, die immer wieder auftauchen oder Lügen. Wenn man sich trotz der Probleme wieder eine Beziehung mit dem Ex vorstellen kann, sollte vielleicht eine Paartherapie machen. Dann kann man nämlich dem toxischen Zirkel entkommen und die Problempunkte aus der Welt schaffen.

Ist eine Trennung ungesund?

Und wenn es dann auch nach einer Paartherapie und ehrlichen Gesprächen doch nicht klappt, ist eine Trennung vielleicht doch kein Weltuntergang. Die Trennung ist per se auch nicht der Grund dafür, dass On/Off-Beziehung so toxisch sind. Nein, es ist die Überstrapazierung von ein und derselben Situation, die immer wieder nervenaufreibend ist. Und beim folgenden Punkt hat die Studie auch recht: Aus jeder beendeten Beziehung kann man laut ForscherInnen etwas für die folgende lernen!

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