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OP gegen Migräne

Eine neue OP-Methode verspricht das endgültige Ende der Migräne-Qual: mittels Eingriff für immer (kopf)schmerzfrei.


OP gegen Migräne
© Corbis

Schwindel, Übelkeit und ein hämmernder Schmerz im Kopf: Der Migräne vorbeugen will nun eine neue OP-Methode. Wir liefern die Hintergründe zum Eingriff, der Schmerzlinderung für immer verspricht.

* Die Methode:

Zwischen Nasenwurzel und den Augenbrauen befindet sich ein Muskel, der für die Bildung der Zornesfalte verantwortlich ist. Dieser kann durch das Einengen zweier Nerven, die an der Stirn bzw. den Oberlidern verlaufen, Migränekopfschmerz verursachen. Bei der OP wird die Verbindung zwischen Muskel und Nerven durchtrennt, indem der Arzt ein Stück des Muskels entfernt. Die Beschwerden werden gelindert oder verschwinden. Um eine Delle in der Haut zu vermeiden, wird die Eingriffsstelle mit Fett aufgepolstert.

* Voraussetzungen und Nebenwirkungen:

Der Eingriff funktioniert aufgrund der vielen Ursachen für Migräne nicht bei jedem Patienten. Um festzustellen, ob er Sinn macht, ist vorher eine einjährige Botox-Therapie der Zornesfalte nötig. Zeigt sich eine Besserung der Migräne, steht der OP nichts im Wege. Auswirkung auf die Mimik: Man kann nicht mehr "bös schaun“. Mögliche Risiken sind Nachblutung, Infektion oder Wundheilungsstörung.

Kosten: ca. € 3.000,-.
Info: Dr. Stefan Gärner, www.ifcp.at!