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ORF: Moderatorin Mariella Gittler fällt auf!

Tobias Pötzelsberger ist seit einigen Monaten der Shooting-Star der ORF-News. Aber noch einen Neo-Zugang muss man sich merken: Mariella Gittler.

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ORF: Moderatorin Mariella Gittler fällt auf!
© ORF / Hans Leitner

Die 31-Jährige verstärkt seit dem Frühling das ZiB-Nachrichten-Team und fällt sowohl durch ihre Fachkompetenz als auch ihrem Charme auf. Ab 9. Oktober ersetzt sie zusätzlich Lisa Gadenstätter beim „Magazin1“.
Sesshaft zu sein, ist für die Wienerin eine relativ neue Erfahrung, denn Reisen zählt zu ihren größten Passionen. Nicht nur privat, auch beruflich hat es die ehemalige Ö3-Hitnacht-Moderatorin schon als Musik- und Filmjournalistin nach Berlin oder New York verschlagen. Wir wollten Mariella Gittler näher kennenlernen und haben ihr ein paar Fragen gestellt.

Was bringt einen im Job am meisten weiter?
Teamgeist, Sitzfleisch und Respekt... auf sein Bauchgefühl zu hören und über sich selbst lachen zu können und nicht immer alles so ernst zu nehmen. Ach ja: Konstruktive Kritik anzunehmen, schadet auch nie.

Welche Herausforderung steckt in Ihrem neuen Job?
Die Geschehnisse, die täglich auf dieser komplexen Welt passieren, verständlich auf ca. 30-Sekunden-Moderationen herunter zu brechen... und das Gehen in diesen schrecklich hohen High Heels. ;-)

Was sehen Sie als Ihren bisher größten Erfolg?
Beruflich: Etwas gefunden zu haben, was sich nicht nach Arbeit anfühlt, weil es mir Spaß macht und mich erfüllt. Privat: Mit meiner Familie so eng zu sein.

Was können Sie besser als andere?
Das müssen sie die anderen fragen... kochen vielleicht?

Mit wem hätten Sie gerne ein Selfie?
David Bowie, aber das wird wohl leider nichts mehr...

Wovon haben Sie zuletzt geträumt?
Wenn ich das noch wüsste... aber ich hoffe, ich konnte fliegen.

Welche Lieder hören Sie am Handy?
Das kommt immer auf meine Laune an. Jetzt gerade lief Florence and the Machine. Gestern Future Islands. Morgen vielleicht The National oder David Bowie oder Feist oder Nick Cave oder Kettcar oder Queen oder die White Stripes oder Phoenix. Oder oder oder...

Wenn Sie zurückdenken an Ihre Kindheit: Was waren Ihre Zukunftsträume?
Ich wollte immer Ägyptologin werden, mit 30 zwei Kinder haben und Kinderbücher schreiben – das mit dem Kinderbuch wird vielleicht noch was.

Was war Ihre bisher beste Entscheidung im Leben?
Vor zwei Jahren auf dieses eine Festival gegangen zu sein, auf dem ich meinen Freund kennengelernt habe.

Wann haben Sie die letzte schlechte Entscheidung getroffen?
Gestern im Kaffeehaus. Der Kaffee war echt nicht gut.

Eher extrovertierter oder introvertiert?
Introvertiert, wenn ich mein Gegenüber (noch) nicht kenne; extrovertiert und auf Tischen tanzend mit meinen Freunden.

Sie bezeichnen sich als Weltenbummlerin. Welche Länder haben Sie bisher besonders fasziniert und warum?
...das kann ich unmöglich in drei Sätzen beantworten. Eigentlich hat mich bisher jedes Land, in dem ich war, auf seine Weise fasziniert. Da waren z.B die drei Monate alleine in Südamerika, Nordlichter schauen auf Island, die Wohnwagen-Trips durch kanadische und amerikanische Nationalparks mit meiner Familie, das Salsa tanzen in einer kubanischen „Casa de la Trova“, obwohl ich es gar nicht konnte, das Udon-Suppe-Schlürfen im unglaublich verrückten und wunderschönen Japan oder... Hab ich noch ein paar Zeilen?

Luxushotel oder Airbnb oder wie sieht der ideale Urlaubstrip für Sie aus?
Eindeutig Airbnb (oder Hostel). Hauptsache mein Rucksack ist dabei.

Wie begegnen Sie gefährlichen Situationen?
Mit Respekt und der nötigen Ruhe.

Wann werden Sie unsicher?
Wenn ich mich nicht gut vorbereitet fühle.

Falls man Sie sucht: Wo würde man Sie niemals finden?
In der Sauna – ich hasse Hitze! Noch dazu, wenn man sie nicht zwangsläufig ertragen muss (so wie eben in der Sauna, das Konzept versteh ich einfach nicht).

Sie haben schon in den unterschiedlichsten Ländern gelebt: Welche Kultur oder welches Land beschreibt am besten Ihren Charakter?
Sag ich euch im nächsten Interview. Darüber muss ich ein bisschen länger nachdenken ...

Was ist für Sie spießig?
Nicht über den Tellerrand zu schauen.

Der teuerste Gegenstand, den Sie besitzen? Finanziell und emotional?
Puh, finanziell vermutlich der Laptop, auf dem ich diese Fragen gerade beantworte. Emotional: ein Ring von meiner Mutter, der ist immer an meinem Finger und mein Glücksbringer.

Wie möchten Sie anderen Menschen in Erinnerung bleiben?
Das war doch die mit dem ansteckenden Grinser im Gesicht.

Welche Redewendung / Spruch können Sie nicht mehr hören? Und warum?
„Früher war alles besser“ – weil das einfach nicht so ist. Wir wollen nur manchmal nicht sehen, wie gut es uns hier in Österreich eigentlich geht.

Welches Ressort schauen Sie zuerst, wenn Sie am Handy die News checken?
Kultur - da ist die Chance auf gute Nachrichten noch recht hoch.

Was würden Sie nie in der Öffentlichkeit nie machen?
Wenn ich das hier verrate, könnte ich es auch gleich in der Öffentlichkeit machen.

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