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Die coolsten Outdoor-Sportarten

Raus, raus, raus!, heißt die Parole. Denn auch im Herbst wollen wir auf das Naturerlebnis nicht verzichten – und schon gar nicht auf Outdoor-Sport. Ob es um Canyoning, Bouldern oder Freeriden geht – hier gibt es die coolsten Sportarten.

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Die coolsten Outdoor-Sportarten
© istockphoto.com
1

Canyoning
Das macht es so besonders. Mit Seil, Klettergurt und Neoprenanzug folgt man einem Bachlauf auf direktem Weg bergab. Das sorgt für ein einzigartiges Naturerlebnis, bei dem man die Berge quasi mit den Augen des Wassers sehen kann.
Adrenalinfaktor. Abseilen durch tosende Wasserfälle, von meterhohen Felsen in kleine Tümpel springen, durch Felsrinnen rutschen: Für einen hohen Adrenalinspiegel ist gesorgt! Mut braucht es natürlich, aber dank Tourguide fühlt man sich immer sicher. Man muss also definitiv kein Superhero sein für dieses coole Erlebnis.
Info. Spektakuläre Touren für Einsteiger und Fortgeschrittene gibt es in der Area 47 im Ötztal. Preis inkl. Leihausrüstung ab € 85,-. area47.at

2

Hüttenwandern
Das macht es so besonders. 2000 Metern oder höher von Hütte zu Hütte zu marschieren, entspannt unglaublich, bringt einen mit sich ins Reine & in Einklang mit sich ins Reine & in Einklang mit der Umgebung. Die karge Landschaft im Mittel- und Hochgebirge hilft auch, sich auf Wesentliches zu konzentrieren.
Adrenalinfaktor. Je nachdem, wie anspruchsvoll die Wege sind. Wer es entspannt mag, sucht sich einen Höhenwanderweg ohne ausgesetzte Stellen. Das lässt sich steigern bis zum Klettersteig mit Überhang. Also ist für jeden was dabei.
Info. Abwechslungsreiche Natur & tolle Ausblicke bietet z. B. die Montafoner Hüttenrunde mit insgesamt zwölf Etappen und 144,2 km. Auch in Teilabschnitten machbar. montafon.at/huettenrunde

3

Bouldern
Das macht es so besonders. Beim Klettern ohne Seil und Gurt auf Felsblöcken und -wänden muss man sich voll auf sich, das eigene Körpergefühl und die Trittsicherheit verlassen. Erfordert viel Geschicklichkeit und Fingerspitzengefühl.
Adrenalinfaktor. Sorgt durchaus für Spannung, da man theoretisch jederzeit vom Fels hinunterfallen könnte. Es besteht aber keine echte Gefahr, da man immer in Absprunghöhe klettert und am Boden eine weiche Matte für einen sanften Fall aufliegt. Zusätzlich hilft der Partner mit den Händen nach, damit man nicht unglücklich stürzt.
Info. Eines der schönsten Boulder-Gebiete Österreichs ist im hintersten Zillertal im Naturpark Ginzling. Besonders praktisch: Es ist direkt von der Straße aus zugänglich. stonemonkeys.com

4

Kajaking
Das macht es so besonders. Mit einem stromlinienförmigen Boot, ähnlich einem Kanu, paddelt man den Flusslauf hinunter und passt sich dabei völlig dessen Gegebenheiten an. Zum Einstieg unbedingt einen Kurs machen, in dem man die entsprechenden Techniken erlernt.
Adrenalinfaktor. Felsblöcke, Stromschnellen oder kleine Gefälle im Flusslauf sorgen für den gewissen Kick. Das Einssein mit dem Wasserlauf und beeindruckende Naturansichten bringen aber auch innere Ruhe und Entspannung.
Info. Einsteigercamps und Tagestouren an der Salza, in Salzburg und der Steiermark bietet z. B. der Outdoor-Veranstalter AOS. Schnuppertag inkl. Leihausrüstung ab € 75,-. rafting.at

5

Freeriden
Das macht es so besonders. Auf den normalen Gletscherpisten tummeln sich wahre Menschenmassen, das treibt immer mehr ins Gelände. Beim langsamen Aufstieg und Abfahren in unverspurtem Gelände spürt man die Urkraft der Berge.
Adrenalinfaktor. Jumps über Felsen, Abfahren durch schmale Rinnen oder Gratüberquerungen sind das Richtige für Adrenalinjunkies, Kraft und Top-Skifahrkünste vorausgesetzt. Achtung vor Lawinengefahr! Immer Schneesituation checken.
Info. Sicherheit ist hier oberstes Gebot. Deshalb unbedingt ein Lawinentraining machen, z. B. mit Freeride-Weltmeisterin Eva Walkner. 27.11. am Kitzsteinhorn, 2.12. im Pitztal. Ab € 100,-. safeonsnow.org

Themen: Fitness, Workout