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Oxxxo Bodykat: Ein Popo-Tampon gegen Blähungen

Deftiges Essen? Jetzt erst recht! Ein Niederösterreicher hat einen Tampon für den Po entwickelt, der lästige Furz-Gerüche unterdrücken soll.

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popo ventil
© istockphoto.com/mediaphotos

Wenn man die Webseite von Oxxxo Bodykat besucht, dann kann man anfangs aus den blumigen Beschreibungen gar nicht so wirklich rauslesen, um was es sich beim Produkt handelt. Vielleicht ist es auch deshalb, weil man nicht wahrhaben will, was man da vor sich sieht. Denn der Bodykat schaut nicht nur aus wie ein Tampon, sondern ist es auch - nur eben für den Hintern. Das Produkt soll aber keine Flüssigkeit auffangen, sondern Gerüche filtern. Genauer gesagt, soll es den Blähungen ihren Gestank nehmen.

popo ventil

Hinter Oxxxo Bodykat steckt der Niederösterreicher Leopold Trimmel. In einem Interview erläuterte er, dass er immer schon mal etwas erfinden wollte, was alle Menschen brauchen können. Und so ein Teil ist der Popo-Filter ja auch, denn furzen muss wirklich jeder mal. Auf seiner Webseite werden aber besonders jene Personen angesprochen, die häufig an Blähungen leiden oder sich in Situationen begeben, in denen es schlimm wäre, einen Darmwind zu entlassen.

Wie funktioniert das Po-Ventil?

Man schiebt das kleine, weiche Teil in den Darmausgang. Laut Webseite braucht man für die perfekte Platzierung schon ein bisschen Übung. Aber all jene, die schon mal einen Tampon oder eine Menstruationstasse verwendet haben, werden das wohl im Handumdrehen checken. Dabei betont die Anleitung, dass der Filter sichtbar bleibt und nicht gänzlich eingeführt wird. Damit der Hintern den Stöpsel nicht gleich wieder raus schießt, sollte man die Einführhilfe ein wenig an Ort und Stelle lassen. Wenn dann alles wieder entspannt ist, muss man sich nicht mehr um den Oxxxo Bodykat kümmern. Er wird beim nächsten Stuhlgang ganz natürlich "entsorgt".

Zurzeit ist das mit der Bestellung noch ein bisschen tricky, denn man kann nur Packungen zu 10 oder 30 Stück bestellen, wobei die Lieferzeit etwa drei Monate beträgt. Damit ist man jetzt leider schon zu spät dran, wenn man den Popo-Filter für die Weihnachtsfeiertage austesten wollte.

Thema: Internet-Hype