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Palfrader & Scheuba im WOMAN-Talk

Demnächst zerpflücken sie mit ihrem Programm „Männer fürs Grobe“ prominente Geschlechtsgenossen. Privat sind sie selbst Opfer …


Palfrader & Scheuba im WOMAN-Talk
© Heinz Tesarek

Bisher zog jeder für sich die Prominenz öffentlich-rechtlich durch den Kakao. Der eine als „Kaiser“, der andere mit „Die 4 da“. Beiderorts Gänsehaut-Feeling pur! Ab 23. Oktober stehen Robert Palfrader, 39, und Florian Scheuba, 42, erstmals gemeinsam auf der Bühne. Und allein der Programmtitel „Männer fürs Grobe“ verspricht doppelte Manpower: bei den Lachern und der Ladung Fett, die die Mächtigen des Landes abkriegen. Wir trafen die Satiriker zur Vorabbesprechung und erahnten, wie grob die beiden so sind …

„Ich wurde gestalkt“
Woman:  Welche Herrschaften stehen in „Männer fürs Grobe“ auf Ihrer Abschussliste?
Scheuba:  Abschießen werden wir wohl niemand können, aber zum Beispiel kommt Gernot Rumpold vor, der als „Mann fürs Grobe“ schon vor Jahren Schlagzeilen machte. Früher war er Jörg Haiders Mann für die Drecks­arbeit, um die gröbsten Affären unter den Tisch zu kehren. Jetzt kümmert er sich um die Austrifizierung fragwürdiger russischer­ Geschäftsleute, wovon unter anderem die Herren Hasel­steiner (Strabag-Chef) und Konrad (Raiffeisen-General) profitieren, weil sie so mit denen besser Big Business machen können. Auch auf den Julius Meinl V. werden wir nicht vergessen …

Woman:  Und auf KHG?
Palfrader:  Der Grasser hat wie immer Glück und kommt auch vor. Obwohl die Fiona ja der „Mann fürs Grobe“ ist.

Woman:  Ist der Programmtitel ein Appell an Weicheier, eure Sehnsucht nach klarer Rollenverteilung in Zeiten der Emanzipation?
Palfrader: Die Reporterin von der Frauenzeitschrift! Was die wieder denkt …
Scheuba:  Ich finde das nicht abwegig! In erster Linie ist das Programm aber reine Selbstverarschung. Viele treten uns mit der Erwartungshaltung gegenüber, Dinge schonungslos zu sagen. Da stellt sich für uns die Frage: Wollen wir geliebt oder gefürchtet werden? Aber es geht nicht nur um gute Pointen. Wir wollen auch Missstände aufdecken, Dinge thematisieren, die in der Medienöffentlichkeit oft untergehen oder nur am Rande wahrgenommen werden. Dafür haben wir brisante Akten studiert. Wir sind verbale Tretminen...

Lesen Sie das ganze Interview im aktuellen WOMAN 20/2008