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Papa wird's nicht richten: Wie es Nina Eichinger ohne ihren berühmten Dad schafft

Die sympathische „DSDS“-Jurorin über Favoriten, Dieter-Bohlen-Sprüche und wie es ist, einen berühmten Vater zu haben.


Papa wird's nicht richten: Wie es Nina Eichinger ohne ihren berühmten Dad schafft
© Reuters/Peter

Keine Frage, dass der Vater „ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben ist“. Aber was die Karriere angeht, möchte es Nina Eichinger, 28, lieber alleine schaffen. Und so sieht die Tochter von Bernd Eichinger, einem von Deutschlands einflussreichsten Filmproduzenten und Regisseuren (Das Parfum, Der Baader Meinhof Komplex), die eigenen Schauspielambitionen auch eher nüchtern: „Ich hab mich noch lang nicht bewiesen!“ Gut eingerichtet sitzt die Moderatorin, die auch schon für MTV arbeitete, hingegen in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ (samstags, 20.15 Uhr, RTL). Wir fragten die blonde Augenweide, wie sehr sie mitleidet und wie sanftmütig sie wirklich ist.

Sie müssen ja schon Muskelkater in den Armen haben, so viel, wie bei DSDS umarmt wird …
(lacht) Heuer wird wirklich viel umarmt. Es hat sich eingebürgert, dass wir jeden, der weiterkommt, umarmen. Ich find’s schön. Das macht es persönlicher.

Leidet man nicht ohnehin schon genug mit den Kandidaten mit?
Kommt drauf an. Man hat natürlich seine stillen Favoriten. Aber je weniger es werden, desto trauriger ist man, wenn einer geht. Was es uns erleichtert, ist, dass es ja die Entscheidung der Zuschauer ist. Und zu 80 Prozent bin ich doch immer sehr erstaunt, wie gut die wählen.

Würden Sie selbst gern mal da oben auf der Bühne stehen?
Nee. Ich muss ganz ehrlich sagen, für so etwas fehlt mir ein bisschen der Mut. Ich hab aber auch noch nie eine Gesangskarriere angestrebt.

Sie wirken eher mitfühlend.
Ich kann schon auch hart sein. Wenn mich jemand wirklich nervt, dann sag ich das auch. Aber die jungen Leute bringen einen wahnsinnigen Mut auf und zum Teil unglaubliche Leistungen. Und wenn dann einer vor dir steht und dir in die Augen schaut und es jemand ist, den du nicht gut kennst, dann versuch ich, Negatives doch schonend zu verpacken. Wenn’s der beste Freund ist, kann man Kritik eher ganz geradeheraus anbringen.

Können Sie überhaupt richtig wütend werden, mit Schreien und Toben?
Doch, das kann ich (lacht).

Dieter Bohlen hat anfänglich auch mal auf Sie hingepeckt: Du musst dich morgens mal richtig durchknattern lassen, das hebt den Blutdruck, meinte er.
Wir hatten uns gegenseitig geneckt, und das war eigentlich sehr lustig. Dieser eine Satz wurde aus dem Kontext gepflückt. Das dann als Schlagzeile zu lesen, fand ich in keinster Weise prickelnd.

LESEN Sie das ganze Interview in WOMAN 05/2010!