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Ok, das erklärt einiges: Pasta reduziert laut Studie Stress

Wir wissen nun, warum alle zu Beginn der Corona-Krise Nudeln gehamstert haben: Pasta hält sich nicht nur lange, sondern reduziert zudem auch noch Stress!

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Ok, das erklärt einiges: Pasta reduziert laut Studie Stress
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Kennt ihr jemanden, der absolut keine Pasta-Gerichte mag? Wir auch nicht. Pasta geht einfach immer. In jeglicher Variante. Zu jedem Zeitpunkt. Egal in welcher Menge. Außerdem hält sie sich lange. Was auch erklärt, warum so viele Menschen kiloweise Nudeln zu Beginn der Corona-Krise zu Hause gehortet haben. Oder gibt es vielleicht noch einen anderen Grund, weshalb wir uns in den letzten Wochen gefühlt zur Hälfte von Pasta ernährt haben? Ja, meint die Wissenschaft, denn Pasta reduziert laut Studie Stress.

Pasta macht glücklich – wissenschaftlich belegt

Der Endokrinologe und Diabetologe Achim Peters fand in Studien heraus, dass uns Pasta entspannt und sogar glücklicher macht. In Stresssituationen verbrauchen wir laut seiner Studie im Schnitt 12 Prozent mehr Energie als sonst – und die gilt es bitte aufzufüllen! Schokolade gegen das Nachmittagstief im stressigen Berufsalltag ist prinzipiell eine gute Überlegung. Aber noch besser als Schoko entspannt uns Pasta, denn die wird als Mehrfachzucker verwertet und hält unseren Blutzuckerspiegel etwas konstanter als Süßigkeiten. Wer also einen furchtbaren Vormittag hinter sich hatte, kann sich schon mal mit einem Teller Spaghetti den Tag retten – vom geschmacklichen Genuss mal abgesehen...

Die Kohlenhydrate, die die Nudeln liefern, gelangen ins Blut und regen die Insulinproduktion an. Das wiederum erhöht den Tryptophanspiegel im Gehirn, welches gebraucht wird, um das Glückshormon Serotonin herzustellen. Zudem benötigt das Gehirn die Glukose um weiterhin Leistung liefern zu können. Gestresste Menschen schnitten im Experiment vor dem Essen bei kognitiven Tests weit schlechter ab als danach. Und ja – wer kennt es nicht: schlechte Laune bei großem Hunger ist ein bekanntes Phänomen, denn durch die Unterzuckerung wird das Stresshormon Cortisol produziert. Klar, dass mit dem Essen dann auch die Glückshormone ballern und wir wieder fähig sind, normale Sätze zu formulieren. Der Mehrfachzucker in der Pasta besänftigt also das Stresslevel und wirkt etwas länger als einfacher Zucker. Oberstes Ziel lautet daher, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Dann lieber doch die Vollkornvariante...

Thema: Pasta
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