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Welches Peeling passt zu deinem Hauttyp?

Enzym- oder mechanisches Peeling? So findest du das richtige Peeling für deinen Hauttyp (und endest mit rosigem statt knallrot gerubbeltem Gesicht).

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Welches Peeling passt zu deinem Hauttyp?
© Instagram/Rebecca Mir

Ach, what a Peeling! Mindestens zweimal pro Woche, so hat es mir zumindest meine Kosmetikerin empfohlen, soll ich ein Peeling verwenden. Abgestorbene Hautschüppchen entfernen, den Teint wieder auf rosig-frisch polieren.

Nun ist Peeling aber nicht gleich Peeling. Also: die Wirkung sollte natürlich immer ähnlich sein. Aber nicht jedes Peeling eignet sich für jeden Hauttyp. Da kann es schnell mal passieren, dass die Haut von den Rubbelkörnchen gereizt wird und dein Teint knallrot statt zartrosa leuchtet. Auch chemische Peeling sind nicht ganz ohne...

Wir verraten dir deshalb, welches Peeling sich für welchen Hauttyp eignet, wo die Vorteile liegen (und natürlich auch die Nachteile):

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MECHANISCHES PEELING: Für wenig empfindliche, unreine Haut

Wie wirkt es: Mechanische Peelings erkennst du an den kleinen Körnchen und Schleifpartikeln (teilweise Bimsstein oder zermahlene Pfirsichkerne). Die Bezeichnung verdanken sie ihrer Anwendung: die kleinen Schleifpartikel unterstützen die Abschuppung und Erneuerung der Haut.

Vorteile: Ein mechanisches Peeling ist schnell und einfach anzuwenden. Etwas von der Peeling-Maske auf die Hände geben und im feuchten Gesicht sanft verreiben. Die empfindliche Augenpartie musst du aussparen. Die Durchblutung wird gefördert, deine Haut wirkt sofort frisch und rosig. Bei regelmäßiger Anwendung können sogar kleine Narben und Pickelmale verbessert werden.

Nachteile: Nicht geeignet für Menschen mit empfindlicher Haut, Akne oder Rosazea-Erkrankung! Und: die meisten mechanischen Peelings enthalten Mikropartikel aus Plastik, die zu klein sind, um sie aus dem Abwasser zu filtern. Damit schädigen sie die Umwelt.

Peeling
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ENZYM PEELING: Perfekt für Mischhaut, empfindliche und trockene Haut

Wie wirkt es: Das Peeling arbeitet nur auf der Hautoberfläche. Dafür wird ein enzymspaltendes Protein aufgetragen, das bereits nach kurzer Einwirkzeit die alten Zellverbände der Haut spaltet. Diese werden dann beim Reinigen des Gesichts mit Wasser abgetragen.

Vorteile: Sie sind extrem schonend zur Haut, weshalb du sie auch daheim bedenkenlos anwenden kannst (allerdings nur maximal zwei Mal pro Woche). Regelmäßig angewendet werden Hautprobleme wie Pickel und Pigmentflecken gemildert werden.

Nachteile: Da enzymatische Peelings oft eine geringe Konzentration enthalten, ist die Wirkung nicht auf Anhieb so sichtbar und auch nicht so nachhaltig wie bei mechanischen Rubbel-Peelings.

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CHEMISCHE PEELINGS: Eher für Menschen mit unempfindlicher Haut. Alle anderen Hauttypen sollten die Säure-Konzentration genau mit ihrem Hautarzt absprechen!

Wie wirkt es: Durch einen chemischen Reiz (etwa Alphahydroxysäuren (AHA)) wird die äußere Hautschicht abgetragen. Die darunter liegende Hautschicht ist im besten Fall babyzart und rosig.

Vorteile: Einmal pro Jahr ist für diese Anwendung völlig ausreichend. Allerdings: eher im Winter probieren, denn im Anschluss an die Behandlung ist die Haut extrem sonnenempfindlich!

Nachteile: Ein chemisches Peeling kann auch Risken bergen. Bei unsachgemäßer Anwendung (etwa einer zu hohen Konzentration oder der Wahl der falschen Substanz) kann es im schlimmsten Fall zu Verätzungen und Narbenbildung kommen. Also nur bei der Kosmetikerin oder dem Hautarzt in Anspruch nehmen.

Thema: Pflege