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Peeling mit Zucker: Das musst du wissen!

Wie? Abgestorbene Hautzellen lassen sich auch mit Zucker entfernen? Wie hautverträglich ist ein Zucker-Peeling - und wie stelle ich es selber her?

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Peeling mit Zucker: Das musst du wissen!
© iStockphoto

Klingt das nicht fantastisch? Du brauchst nicht in ein teures Peeling zu investieren, sondern kannst die abgestorbenen Hautzellen auch mit Zucker abrubbeln? Wir finden: JA!

Und tatsächlich: Zucker enthält Glykolsäure, die die Haut geschmeidig hält und sogar präventiv gegen Austrocknung und Schuppung wirkt. Zucker ist zwar kein Allheilmittel – und öfter als einmal pro Woche solltest du das Zucker-Peeling auch nicht verwenden – aber in Sachen Preis-Leistung ist er ein echtes DIY-Beautywunder.

So gelingt das DIY-Zucker-Peeling:

Zunächst eine wichtige Info: Bei empfindlicher Haut kann das Zucker-Peeling kurzzeitig zu roten Flecken führen. Du solltest das Peeling also besser an einem Abend anwenden, an dem du nicht mehr ausgehst oder Besuch erwartest.

Das Zucker-Peeling gelingt mit braunem, weißen oder rohen Zucker. Jede Zuckerart hat ihre Vorteile:

  • Roher Zucker ist gröber und ist daher perfekt für starke Peelings, etwa, wenn du deine Ellbogen oder Fersen kräftig abrubbelst. Für die empfindlichere Gesichtshaut ist er fast zu grob.
  • Brauner Zucker ist feinkörniger und enthält Feuchtigkeit: Er ist also optimal für das Gesicht.
  • Weißer Zucker ist ähnlich wie brauner Zucker, enthält aber weniger flüssige Melasse – seine Peeling-Wirkung ist stärker, der Pflege-Effekt aber geringer.

Dieses Öl ist für das Zucker-Peeling optimal

Olivenöl ist immer eine gute Wahl, unter anderem auch deshalb, weil du es bestimmt zuhause hast. Diese Öle eignen sich ebenfalls - und lassen sich auf den persönlichen Hauttyp abstimmen:

  • Distel-, Haselnuss- oder Traubenkernöl eignen sich für fettige Haut.
  • Kokosöl, Shea- oder Kakaobutter sind bei trockener Haut geeignet.

Die Zubereitung des DIY-Peelings aus Zucker:

  • Mische Zucker und Öl im Verhältnis 1:1 zu einer dicken Paste.
  • Wenn das Peeling raue Körperstellen oder zum Abrubbeln von Hornhaut gedacht ist, dann nimmst du besser zwei Teile Zucker und einen Teil Öl.
  • Achtung: Bei weißem Zucker ist das Mengenverhältnis eher 2:1.

Ätherische Öle wie Thymian und Minze haben antibakterielle Wirkung. Du kannst also auch zwei Tropfen davon dem Zucker-Peeling beifügen. Sei aber vorsichtig damit, wenn deine Haut besonders empfindlich ist. Sonst kann es zu Reizungen kommen.

So wendest du das Zucker-Peeling an:

  • Zuerst reinigst du dein Gesicht mit warmen Wasser.
  • Bist du bereits ungeschminkt solltest du die Haut trotzdem anfeuchten, denn auf trockener Haut kann das Peeling Rötungen und Reizungen verursachen.
  • Nun die Zucker-Öl-Mischung sanft mit kreisenden Bewegungen für zwei Minuten auf jedem Bereich einmassieren. Wende nicht zu viel Kraft an – es sollte wirklich nur ein leichtes "Schmiergeln" sein.
  • Nun das Gesicht mit warmen Wasser reinigen und die Haut trocken tupfen. Pflege-Lotion auftragen.