Ressort
Du befindest dich hier:

Der Hexa-Roboter ist der wahre Wächter deiner Pflanzen

Nie mehr verdorrte Pflanzen zuhause? Um das zu vermeiden, könntest du dir den Hexa-Roboter anschaffen, der nichts mehr liebt als seine Pflanzen-Schützlinge.

von

hexa robot
© Vincross

Jeder, der nicht gerade mit einem grünen Daumen geboren ist, weiß, wie leicht es ist, eine Pflanze ohne böses Zutun sterben zu lassen. Da ist man mal das Wochenende nicht zuhause, hat aber weder jemanden zum Gießen bestellt, noch irgendein Toll in den Topf gesteckt, das dies übernehmen könnte. Oder man hat die Pflanzen am Fensterbrett stehen und merkt erst zu spät, dass die Sonne doch ein bisschen zu kräftig drauf geleuchtet hat. Fallen, in die amateurhafte Pflanzenmamas stolpern können, gibt es viele. Umso witziger ist es, dass es mittlerweile privat käufliche Roboter gibt, die einen grüneren Daumen haben, als man selbst.

Wobei, von Daumen kann man nicht wirklich sprechen, schließlich sieht der Hexa-Roboter wie ein Krabbe aus und die haben bekanntlich keine Daumen. Der kleine Alleskönner wurde von Tianqi Sun erfunden, der nichts als das Wohl von Pflanzen im Kopf hatte. In einem Blogpost schreibt er, wie er auf einer Blumenmesse eine verdorrte Sonnenblume fand, die einfach zu wenig Sonnenlicht bekommen hatte. Dieser Anblick beschäftigte ihn noch lange, sodass daraus 2014 das Konzept für Hexa entstand.

"Pflanzen sind passiv. Ihre Passivität ist unerklärlich, denn egal, was ihnen zustößt, sei es, dass sie gepflückt, gebissen, zerrissen werden oder, dass sie zu wenig Sonnenlicht oder Wasser bekommen - sie bleiben einfach in ihrer angestammten Position" , schreibt Sun auf seinem Blog. Was wäre also, wenn man Pflanze & Technik so zusammenbringen würde, dass eine Art Mini-Evolution stattfindet?

Und obwohl der über 900 Euro teure Roboter für alles mögliche programmiert werden kann, war seine Hauptaufgabe, kleine, in ihn eingesetzte Pflanzen so gut wie möglich zu betreuen. In einem Promo-Video zu diesem Projekt sieht man, wie Hexa alles dafür tut, die ihm zur Hege gegebene Sukkulente so gut wie mögoich zu versorgen. Wenn sie zu wenig Licht hat, läuft er automatisch gen Sonne. Wenn der Topf zu warm wird, sucht Hexa nach Schatten. Und wenn die Pflanze gegossen werden muss, führt Hexa einen verärgerten Krabbentanz auf.

Da Hexa so klein ist, kann er natürlich nur ein Pflänzchen halten, was natürlich nicht gerade praktisch ist, wenn man sich um mehrere Gewächse kümmern möchte. Doch die Idee dahinter wird vielleicht trotzdem die Zukunft sein. Pflanzentöpfe, die sich in die Sonne oder in den Schatten bewegen & die anzeigen, wenn die Pflanze zu wenig Wasser hat. Wir hätten nichts gegen eine solche Erfindung!

Für den Anfang kann man sich mit einem "stinknormalen" Sensor zufriedengeben.

Dieser Artikel könnten dich auch interessieren:

Thema: Home

WOMAN Community

Deine Meinung ist wichtig! Registriere dich jetzt und beteilige dich an Diskussionen.

Jetzt registrieren!

Schon dabei? .