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Pflege-Tipps für Locken: Love your Curls!

Alle anderen finden Locken toll - bis auf die Besitzerin der Mähne. Sie weiß, wie schwer sie zu bändigen sind. Wir haben die besten Pflege-Tipps für Locken.

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Pflege-Tipps für Locken: Love your Curls!
© Instagram/Salsalhair

Alle finden Locken süß. "Wenn ich dein Haar hätte, ich würde jeden Tag Freudensprünge machen." Bekommt man als Lockenkopf oft zu hören. Die haben ja alle keine Ahnung. Locken machen nämlich ganz schön Mühe. Sie in den Griff zu bekommen und die ungewöhnliche Haarstruktur zu pflegen, das macht Arbeit.

Naturlocken müssen ganz anders behandelt werden als alle anderen Haartypen. Sie sind sensibel, neigen dazu, spröde zu werden und verzeihen keine Pflege-Fehler.

Wir haben die besten Pflege-Tipps für Locken gesammelt. Von Frauen, die jahrelang damit experimentiert haben, ihre Curls zu verschönern.

Diese 9 Pflegetipps sollten Lockenköpfe kennen

1. "Curlsys": Der perfekte Schnitt für Locken

Es gibt tatsächlich Friseure, die Locken und glattes Haar auf die gleiche Weise schneiden. Haare nass machen, glatt bürsten, schneiden, föhnen. Das ist aber falsch. Denn bei einem speziellen Lockenschnitt wird jede Locke einzeln geschnitten, damit sie ihre perfekte Sprungkraft erhält. Sagt dir die "Curlsys-Methode" etwas? Bei diesem speziellen Bogenschnitt werden eigens angefertigte Scheren eingesetzt, die das Curve Cutting dank eines Führungselementes erleichtern. Dadurch werden die Locken schwungvoller, das Haar voluminöser und hat die Struktur weniger kraus.

2. Trocken bürsten

Lockiges Haar sollte man auf keinen Fall im nassen Zustand bürsten, da die ohnedies empfindlichere Haarstruktur dadurch zusätzlich strapaziert wird (außer, du verwendest eine pflegende Haarkur als Schutz). Lieber das Haar im trockenen Zustand mit einem grobzinkigen Kamm entwirren.

3. Co-Washing für die Locken

Co-Washing bedeutet, dass du deine Locken lediglich mit Conditioner pflegst und nur einmal pro Woche ein sanftes Shampoo verwendest. Auf diese Weise wird dein Haar schonend gereinigt und aufgebaut. Sulfate und nicht-wasserlösliche Silikone solltest du vermeiden.

4. Vermeide Hitze

Gut, man kann das Haar nicht immer Lufttrocknen lassen. Aber Hitze entzieht den Locken das letzte bisschen Feuchtigkeit. Deshalb den Föhn lieber auf lauwarmer Stufe oder Kalt-Einstellung verwenden. Auch heiße Duschen schaden deinem Haar und lassen es schneller stumpf wirken.

5. Frotteehandtücher schaden den Locken

Wenn du dein Haar nach der Dusche in ein Frotteehandtuch wickelst, werden deine Locken durch die raue Struktur des Handtuchs beschädigt und springen nicht mehr schön. Besorge dir ein Mikrofasertuch, mit dem du dein Haar sanft vom überschüssigen Wasser. Dann verwende etwas Conditioner und Stylingcreme und wickle jede Locke mit der Pflege einmal um den Finger. Das dauert zwar, hält aber bis zu vier Tage.

6. Die Plopping-Methode

Nachdem der Föhn dein lockiges Haar belastet, solltest du es so oft wie möglich lufttrocknen lassen. Die Schwerkraft zieht deine Locken nach unten, sie hängen aus und springen nicht mehr so schön. Beim "Plopping" lässt du das Haar kopfüber trocknen. Breite dafür ein Mikrofasertuch oder altes Baumwollshirt aus, lege deine handtuchtrockenen darauf aus und binde das Tuch dann in die Höhe.

7. Invisibobble über Nacht

Mit einem Invisibobble Haargummi oder einem Scrunchie das Haar locker kopfüber zusammenfassen und so zu Bett gehen. Das verhindert, dass deine Locken über Nacht plattgedrückt werden.

8. Wiederbelebung mit Lockencreme

In der Früh sehen die Locken manchmal etwas mitgenommen und platt aus. Die beste Wiederbelegungsmethode: Etwas Wasser in die Längen sprühen, mit Conditioner und Lockencreme einzelne Locken aufdrehen.

9. Don't touch this

Eines solltest du möglichst vermeiden: Die Locken zu betatschen, wenn die Frisur erst mal sitzt. Denn jede Berührung teilt die Strähnen und sorgt für Frizz.

Thema: Haare