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Phytohormone: Was ist das?

Phytohormone aus Pflanzen helfen dabei, den Hormonhaushalt zu regulieren. Aber Geduld ist gefragt, es kann etwas dauern.

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Phytohormone: Was ist das?
© Thinkstock

Was ist das?

Phytohormone sind Pflanzenstoffe, die eine hormonähnliche Wirkung haben. Das bedeutet, sie besetzen die entsprechenden Rezeptoren im Körper und entfalten dort langfristig die gleiche Wirkung wie Östrogen und Gestagen.

Wann wirken sie?

Es gibt im Wesentlichen zwei Gebiete, wo sie eingesetzt werden: PMS und Zyklusschwankungen bzw. die Wechseljahre. Achtung: Pflanzliche, natürliche Mittel entfalten ihre Wirkung nicht genau so wie Medikamente. Man muss sie zumindest drei Monate lang regelmäßig nehmen, damit man eine Veränderung bemerkt. Beinahe alle Frauen berichten dann aber von sehr guten Ergebnissen.

Welche Mittel gibt es?

Mönchspfeffer und Frauenmantel. Mönchspfeffer gibt es als Präparat rezeptfrei in der Apotheke. Frauenmantel trinkt man am besten als Tee (gibt es auch in der Apotheke), eine Tasse täglich über mehrere Monate.

Für wen geeignet?

Für Frauen, die primäre Menstruationsbeschwerden haben, also unregelmäßigen Zyklus, prämenstruelles Syndrom, Regelschmerzen oder spannende Brüste. Sekundäre Menstruationsbeschwerden, die durch Endometriose, Myome oder Zysten verursacht werden, müssen dagegen operativ behandelt werden.