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Pippa Middleton: Geriert sich als neue Marie Antoinette

Dieser Spruch war aber sowas von daneben! Pippa Middleton, Schwester von Herzogin Kate, sorgt mit einem Interview für Ärger in Großbritannien.

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Pippa Middleton: Geriert sich als neue Marie Antoinette

Pippa Middleton: Verwöhntes Töchterl

© 2017 Getty Images

Seit ihrer Hochzeit mit dem millionenschweren Unternehmer James Matthews hat sich Pippa Middleton weitgehend rar gemacht. Und rückblickend darf man wohl sagen: Es war nicht die schlechteste Entscheidung. Womöglich hätte sie es dabei belassen sollen.

Denn mit einem Interview sorgt die Schwester von Herzogin Kate für reichlich Unmut in Großbritannien, wird sogar mit der dereinst geköpften französischen Königin Marie Antoinette verglichen. Diese echauffierte im 18. Jahrhundert das an Hunger leidende Volk mit den Worten: "Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!" ... Und ähnlich weltfremd und verwöhnt äußerte sich nun Pippa Middleton.

Die engagiert sich nämlich für die Charity-Organisation "Magic Breakfast", die sich dafür einsetzt, dass arme Kinder vor der Schule ein gesundes Frühstück umsonst bekommen können. Schirmherrin Middleton aber riet den benachteiligten Kindern in einem Interview zu einem, nun, freundlich ausgedrückt, etwas "extravagantem Frühstück".

Pippa Middleton: "Esst doch Eier-Avocado-Tortillas"

Sie schlug den Kids das angesagte "Eier und Avocado Tortilla"-Frühstück vor, in dem unter anderem eine halbe Avocado, Chiliflocken sowie Olivenöl enthalten sind. Zutaten, die sich benachteiligte Menschen nicht unbedingt leisten können. Es dauerte nicht lange und es hagelte böse Kommentare zu ihrem Rezept. Ein Leser schrieb: "Ich bin etwas überrascht, dass sie nicht sagte 'Lasst die Kinder Kuchen essen!'". Ein anderer Twitter-User schrieb ironisch: "Vielleicht kann das ja die Nanny oder das Dienstmädchen für die Kinder machen." Um die Sache noch schlimmer zu machen, erzählte Pippa Middleton von ihrem schönsten Frühstück, das sie in einem noblen Skigebiet in Frankreich verspeiste. Eben wie eine Königin!

Nun fühlt sich Middleton schwer missverstanden. Sie habe dem Magazin nur die Fragen beantwortet. Das Rezept sei kein Frühstücks-Tipp für arme Kinder gewesen. Mag sein, das keine böse Absicht dahinter stand. Aber ein wenig Mitdenken ist immer erlaubt...