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Beauty-Produkte: Die tun uns (und der Umwelt) gut!

Wie viel Müll sammelt sich jedes Jahr in deinem Badezimmer an? Damit meinen wir nicht abgelaufene Produkte, sondern die unzähligen (Plastik-)Verpackungen, Abschminktücher, Wattepads und Hygieneartikel, die man ganz einfach vermeiden könnte. Wir haben die besten Tipps für nachhaltigen Konsum!

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Beauty-Produkte: Die tun uns (und der Umwelt) gut!
© istockphoto.com

Weiße Sandstrände, türkisblaues Wasser und eine sanfte Meeresbrise sind perfekt, um sich vom stressigen Alltag zu erholen. Doch wer in den letzten Wochen seine Social-Media- Feeds verfolgt hat, wurde mit einem anderen Bild konfrontiert. Das Video der NGO Parley for the Oceans, das einen karibischen Strand zeigt, an dem gigantische Mengen an Plastikmüll angeschwemmt werden, ging viral. Bis jetzt konnten dort ganze 1.000 (!) Tonnen Plastik beseitigt werden. Ein kleiner Erfolg angesichts eines immer größer werdenden Problems, schließlich werden jährlich über 300 Millionen Tonnen Plastik produziert, wovon jedes Jahr knapp 8 Millionen Tonnen in unseren Meeren landen.

Umdenken fängt zuhause an.

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, die sich noch immer viel zu wenig mit den katastrophalen Auswirkungen auf die Umwelt auseinandersetzt. Das möchten Anhänger der "Zero-Waste-Bewegung" wie die Initiative Zero Waste Austria ändern. In Workshops & Vorträgen erklären sie, dass jeder von uns einen nachhaltigeren Lebensstil führen kann, um weniger Abfall zu produzieren. Seit Influencer wie Bea Johnson von Zero Waste Home oder Lauren Singer von Trash is for Tossers gezeigt haben, dass es möglich ist, innerhalb eines Jahres nicht mehr als ein Reagenzglas voller Müll anzusammeln, versuchen immer mehr Menschen, ebenfalls nach diesem sinnvollen Prinzip zu leben.

Die Wirtschaft zieht mit.

Mittlerweile reagieren auch immer mehr Beauty-Brands auf das wachsende Umweltbewusstsein der Konsumenten, indem sie Plastikverpackungen durch recycelbares Papier, Bio-Kunststoff oder Glas ersetzen. Einige Firmen (z. B. Vichy oder Ringana) bieten sogar Gratisprodukte für zurückgebrachte Pflegeartikel an. Ein guter Ansatz, doch wie schafft man es selbst, weniger Müll zu produzieren? Ein guter Weg ist, recycelbare und nachfüllbare Beauty-Produkte zu kaufen. Kosmetik in fester Form ersetzt Flüssigprodukte in Plastikflaschen. Und auch Kosmetiktücher und Wattepads lassen sich problemlos durch wiederverwendbare Baumwoll-Versionen austauschen. Weitere Tipps zum verpackungsfreien Lifestyle, Kurse und DIY-Rezepte gibt es auf Kosmetikmacherei oder in der Maß-Greißlerei.

Thema: Pflege