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Ihr droht der Knast - wegen Bodyshamings!

Muss "Playboy Bunny" Dani Mathers dafür hinter Gitter? Sie fotografierte eine Frau heimlich im Fitnessstudio - und lästerte fies über ihre Figur.

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Ihr droht der Knast - wegen Bodyshamings!
© Instagram/DaniMathers

Dani Mathers ist eine hübsche Frau. Blond, durchtrainiert, ein kalifornisches Lächeln. Was an ihrem Körper nicht optimal schien, das wurde chirurgisch optimiert. Denn Dani ist Model, verdient ihr Geld unter anderem als "Playboy Bunny", das in knappen Outfits Cocktails serviert und für Fotos posiert.

Doch offenbar hat sich die von Gott optisch reich beschenkte Dani just in jenem Augenblick nach funkelnden Swarovski-Steinchen gebückt, als sich der Schöpfer an die Verteilung von Hirn und Anstand machte. Anders lässt sich schwer erklären, wieso die 30-Jährige in einem Fitness-Studio eine nackte 70-jährige Frau knipste – und das kurze Video mitsamt fieser Kommentare über die Figur via Snapchat an ihre Fans und Freunde verschickte.

Bodyshaming-Prozess gegen das "Playboy Bunny"

"Wenn mir dieser Anblick nicht erspart bleibt, dann euch auch nicht!"

Bodyshaming nennt man diese verächtliche Reduzierung auf körperliche Merkmale, das gemeine Lästern über zu viele Kilos, Falten oder Dellen. Der Snapchat-Clip sorgte für entrüstete Kommentare auf Social Media-Kanälen (WOMAN berichtete). Die 70-Jährige verklagte das "Playboy Bunny" – auch wenn dieses via Instagram und Twitter erklärte, sie habe die Bilder privat verschicken wollen und nur durch ein Versehen öffentllich gemacht.

Dennoch konnte Dani Mathers den Bodyshaming-Prozess nicht abwehren. Chadd Kim von der Staatsanwaltschaft Los Angeles sagte, Dani Mathers habe keine echte Reue gezeigt, daher müsse sie „den Konsequenzen ihrer grausamen und kriminellen Tat“ ins Auge sehen. Am 24. Mai muss sich das Model einer Anhörung vor Gericht stellen. ►Im Falle einer Verurteilung drohen Mathers bis zu sechs Monate Gefängnis und 1000 Dollar Geldstrafe.


Die Karriere des Models ist auf jeden Fall zerstört – weder ein Radiosender, für den sie arbeitete, noch "Playboy" setzten die Zusammenarbeit mit der Blondine fort.