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PMS (Prämenstruelles Syndrom): Was es ist und was dagegen hilft

Du fühlst dich einen oder mehrere Tage vor deiner Menstruation besonders mies? Dann schlägt wahrscheinlich PMS zu. Was du dagegen tun kannst.

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PMS (Prämenstruelles Syndrom): Was es ist und was dagegen hilft

Wann beginnt PMS? Und helfen Medikamente?

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Die Tage vor den Tagen: Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Heißhungerattacken & Co. erschweren uns den Alltag und das meistens in der zweiten Hälfte des Zyklus. Mit Hilfe aus der Natur sowie einfachen Tipps und Tricks kannst du deine PMS-Tage erleichtern.

Was ist PMS?

Als PMS (Prämenstruelles Syndrom) bezeichnet man diverse Beschwerden bei Frauen, die vier Tage bis zwei Wochen vor dem Eintreten der Menstruation, Monat für Monat auftreten. Etwa jede dritte Frau im gebärfähigen Alter leidet an PMS, vor allem jene über dem dreißigsten Lebensjahr. Dazu zählen sowohl körperliche als auch psychische Symptome. Die Beschwerden können schon kurz nach dem Eisprung auftreten, steigern sich normalerweise bis kurz vor der Regelblutung und verschwinden spätestens am zweiten Zyklustag. In der zweiten Zyklushälfte wird die Produktion von Östrogen und Progesteron heruntergefahren, worauf viele Frauen mit typischen PMS- Folgeerscheinungen reagieren.

Was sind typische Symptome für PMS?

Frauen, die an PMS leiden, haben mit beeinträchtigenden Befindlichkeitsstörungen zu kämpfen, die sich nicht nur auf ihr Arbeitsumfeld und Privatleben auswirken. Viele von ihnen leiden unter belastenden psychischen und physischen Beschwerden. Die Krankheitszeichen bei PMS sind individuell von Frau zu Frau verschieden. Zu den körperlichen Symptomen gehören unter anderen: Brustschwellung, Kopf- oder Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen, Übelkeit, Hautprobleme, Hitzewallungen, Müdigkeit und Schlafstörungen. Psychische Folgeerscheinungen von PMS können mitunter sein: Depressive Verstimmung, Stimmungsschwankungen, Nervosität, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Veränderungen im Appetit- und Durstverhalten.

PMS ist kein Mythos

Wurden Frauen wegen ihrer Beschwerden früher belächelt und als weinerlich abgestempelt, wird immerhin ist das Prämenstruelle Syndrom heute klar als Krankheitsbild definiert und anerkannt. Doch bevor eine eindeutige Diagnose gestellt werden kann, müssen vorab unterschiedliche Erkrankungen vom Gynäkologen ausgeschlossen werden.


Ursachen von PMS

Leider kann man immer noch nicht genau sagen, welche Faktoren dazu führen, dass manche Frauen an Prämenstruelles Syndrom erkranken und manche nicht. Wissenschaftlich fundiert ist nur, dass PMS mit dem Menstruationszyklus zu tun hat. Fakt ist, es gibt viele mögliche Ursachen, die die Leiden vor der Regelblutung auslösen können. Falsche Ernährung, mangelnde oder falsche Mineralstoffversorgung, Depressionen und gynäkologische Erkrankungen können mitunter Gründe für PMS sein.

Was tun gegen PMS?

Ein Patentrezept, um Prämenstruelles Syndrom zu behandeln gibt es leider nicht. Aber sowohl die psychischen als auch die körperlichen Symptome können gezielt behandelt werden! Da es viele mögliche Ursachen für PMS gibt, ist folglich auch die Behandlung davon abhängig. Frage einfach deine Arzt oder deine Ärztin nach möglichen Behandlungsmethoden bei Beschwerden wie Kopfschmerzen & Co.

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Gut bewährt haben sich aber Mittel aus der Natur wie beispielsweise Mönchspfeffer, Nachtkerzenöl und Borretschöl (aus der Apotheke). Auch ein gesunder Lebensstil ist empfehlenswert! Entspannungsformen wie Yoga oder autogenes Training sowie die richtige Ernährung wirken sich positiv aus. Orientiere dich an mediterraner Kost mit reichlich Obst, Gemüse, etwas Fisch und Olivenöl. Günstig ist eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren (enthalten in Lachs, Makrele oder Hering). Positiven Einfluss auf PMS haben weiters Magnesium (in Bananen), Kalzium (in Milchprodukten) sowie Vitamin B6 (in Hülsenfrüchten). Gegen trübe Stimmung empfiehlt sich Johanniskraut (Tee oder Kapseln). Zu meiden sind Koffein, Fleisch, salzreiche Kost, Nikotin und Alkohol.

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Thema: Menstruation