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Pollen: Die Pollenallergie ist im Anflug - was du bei geschwollenem Gesicht & Augen tun kannst

Der Pollenwarndienst zeigt: Hasel, Erle, Birke und blühen schon wieder und plagen uns mit Allergien. Und Pollenallergie oder Heuschnupfen bedeutet oft eines: Ein geschwollenes Gesicht und verquollene Augen. Welche Hausmittel deiner Haut helfen, und was du bei Pollenflug wirklich machen kannst, verraten wir dir hier!

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Pollen: Die Pollenallergie ist im Anflug - was du bei geschwollenem Gesicht & Augen tun kannst

Pollenallergie: Eine unfassbare Belastung - vor allem für unsere Haut!

© iStock

Das aktuelle milde Wetter lässt Pollenallergiker aufhorchen - die Pollen fliegen wieder. Birke, Hasel und Esche blühen bereits und sorgen vor allem in den Städten für eine hohe Pollenbelastung.

Rund 1,7 Millionen Menschen leiden in Österreich an Pollenallergie und ist damit die zweithäufigste chronische Krankheit hierzulande. Mindestens genau so vielen Menschen dürfte also auch das "Allergiegesicht" bekannt sein.

Pollen: Was passiert nach dem Allergietest?

Die lästigen Pollen bedeuten für die Leidenden nämlich nicht nur eine Niesattacke nach der anderen, sondern oft auch sichtbar irritierte Haut. Dazu kommt dann noch eine rinnende Nase, juckende Augen und ein kratziger Hals. Alles eine wunderbare Mischung, um sich maximal unwohl in seinem Körper zu fühlen. Es gibt aber ein paar einfach Dinge, die du tun kannst, um dein Allergie ein wenig zu lindern und somit gleichzeitig deiner beleidigten Gesichtshaut etwas Gutes zu tun!

Wir haben 7 wertvolle Tipps, um dein Allergiegesicht ein für alle mal loszuwerden!:

Pollenallergie: 7 Tipps bei Heuschnupfen

1. Trinken, Trinken, Trinken

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Nie verkehrt, aber gerade in der Pollensaison ein Muss. Wasser verdünnt den Schleim, lässt dich also leichter Schnäuzen. Das kann auch eine allzu rote Nase verhindern. Gehst du öfter auf die Toilette, spülst du gleichzeitig auch schneller die Toxine aus deinem Körper - allso auch Pollen. Win/Win!

2. Versorge deine Haut mit Feuchtigkeit

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Trockene Haut kann Mikrorisse aufweisen, was sie anfälliger für Umweltreize wie eben die Pollen macht. Cremst du täglich, kannst du dazu beitragen, dass die Hautbarriere weniger beeinträchtigt wird.

3. Spezielle Feuchtigkeitscreme für Pollenallergiker

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Das Stichwort ist Okklusion. Feuchtigkeitscremen mit Inhaltsstoffen die okklusiv wirken, sind für die allergiegeplagte Haut besonders wichtig. Lanolin hilft zum Beispiel nicht nur, Feuchtigkeitsverlust zu verhindern, sondern schafft gleichzeitig auch eine Barriere nach innen: Pollen und andere Faktoren wie Smog oder Dreck kommen so nicht so leicht an die Haut.

4. Allergien machen die Haut empfindlich

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Sei sanft! Gehst du gegen dein Allergiegesicht mit austrocknenden Cremen oder heftigen Peelings an, wird alles nur noch schlimmer! Sei also besser sanft zu deiner Haut, um zukünftige Rötungen und Irritationen zu bekämpfen. Was das heißt? So weit wie möglich auf Duft- oder Zusatzstoffe verzichten!

5. Die Wassertemperatur ist wichtig!

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Bist du es gewohnt, dein Gesicht recht heiß zu waschen, versuche, eher auf kühl bis warm umzusteigen. Heißes Wasser trocknet dein Gesicht nur aus und kann außerdem entzündend wirken.

6. Hygiene, Putzen & Waschen...

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Pollen in Kombination mit Staub und Dreck sind ein noch gefährlicheres Geschoss. In der Allergiesaison also lieber einmal mehr saugen. Gerade auch den Kopfpolster alle 2 Tage wechseln und heiß! waschen.

7. Pollenallergie: Stress vermeiden

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Sagt sich leichter, als es ist, aber versuche trotzdem, Stress zu vermeiden und dich nicht zu sehr über deine beleidigte Haut aufzuregen. Das macht es vermutlich nämlich nur noch schlimmer. Schlafe viel, beweg' dich und ernähre dich gut, während du weiter auf eine sanfte Hautpflege achtest. Kaffe und Alkohol also bitte nur in Maßen!