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Porno & Co.: So verwischt du deine Online-Spuren!

Porno-Seiten, Cookie-Vermeidung & Co.: Wie du im Internet mit jedem Browser (fast) anonym surfst - und deine Online-Spuren bestmöglich verwischt.

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Porno & Co.: So verwischt du deine Online-Spuren!
© iStockphoto

Seien wir ehrlich zueinander: NATÜRLICH bewegen wir uns im Web hin und wieder auch auf Seiten, die man eigentlich (aus den unterschiedlichsten Gründen – von moralischen bis zu sicherheitstechnischen) eher nicht aufrufen sollte. Porno-Seiten, Streaming- oder Download-Dienste.

Aber wer sind wir, um zu richten? Eben. Wir sind da, um dir zu helfen. Dabei nämlich, wie du bei deiner Tauch-Tour in die Untiefen des WWW möglichst unbeobachtet bleibst – und deine Spuren bestmöglich verwischt.

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Verlauf löschen. Der simpelste Tipp für Einsteiger, die vermeiden möchten, dass der Partner auf verräterische Spuren stößt, wenn er sich mal dein iPad oder den Laptop ausleiht. Über den Verlauf kann man nömlich sehen, auf welchen Webseiten ihr zuletzt unterwegs wart bzw. wonach ihr zuletzt im Netz gesucht habt. Einfach auf "Chronik" oder "Verlauf" klicken, dann wird bereits die Option gegeben, dein Internet-Verhalten der letzten Stunde, des vergangenen Tages oder auch komplett zu löschen.

Die Übung war ja jetzt schon mal ganz simpel. Es geht aber noch raffinierter!

Anonym im Internet surfen? So einfach geht das!

Wenn du nämlich überhaupt anonym im Web unterwegs sein möchtest, dann bieten die gängigen Browser mittlerweile genau diese Funktion an. Seiten, die du dir in diesem Modus ansiehst, werden nicht im Browserverlauf oder in den Cookies gespeichert. Genausowenig deine Downloads oder Passwörter, Formular- oder Suchfeldeinträge. Du kannst also Streaming-Seiten besuchen, ohne dass es bleibende Spuren auf deinem Computer hinterlässt. Super, was?

Der "Inkognito"-Modus für deinen Browser

  • Mozilla Firefox: Klicken Sie auf die Menü-Schaltfläche und dann auf "Neues privates Fenster."
  • Safari: Geh in der Taskleiste auf "Ablage", dann auf "neues privates Fenster"
  • Google Chrome: "Einstellungen" aufrufen, dann auf "Neues Inkognito-Fenster"

Bedeutet das, dass du zu 100% anonym bist? Nicht ganz. Auf deinem eigenen Computer hinterlässt du damit keine Spuren. Aber auf den Websites, die du besuchst, machst du das weiterhin. Dein Internetdienstanbieter, Arbeitgeber oder die Betreiber der Webseiten können immer noch nachvollziehen, welche Seiten du besuchst. Auch schützt der Private Modus nicht vor Keyloggern oder Spyware (Schnüffelprogrammen), die auf deinem Rechner vorhanden sein könnten. Rechtsfrei ist der Inkognito-Modus also trotzdem nicht. Sonst würden wir dir die Variante gar nicht erst verraten.

Wann ist es besser, anonym zu surfen?

Nun gut: Natürlich dann, wenn du etwas vor anderen Leuten, die Zugang zu deinem Gerät haben, verbergen möchtest. Aber auch, wenn du von Webshops keine personalisierte Werbung erhalten magst. Denn die Websites können nicht auf deine Cookies zugreifen und verfügen so über weniger persönliche Infos über dich.

Thema: Apps

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