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Portraces: Erst Gewand, dann Bild

Die Kittelschürze der Oma oder das FC-Barcelona-Dress. Die Künstlerin Monica Gross Meinhart macht aus Kleidungsstücken mit Erinnerungswert emotionale Bilder für die Wand.

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Portraces: Erst Gewand, dann Bild

Besonders emotionale Bilder, die das Leben dokumentieren.

© Portraces

Ein Porträt muss nicht unbedingt ein Gesicht haben. Es kann sehr gut auch ohne Augen, Ohren und Wangen auskommen. Nämlich dann, wenn die Künstlerin und Designerin Monica Gross Meinhart ans Werk geht und Kleidungsstücke mit Erinnerungswert zu dauerhaften portraces verarbeitet. Sie schneidet Kleidungsstücke auf, legt die Einzelteile flach auf und setzt sie neu zusammen, abstrahiert die Kleidung somit. Auf einen stabilen Rahmen gespannt und mit versiegelter Oberfläche, werden vielgetragene Hemden, Kleider oder Hosen zu emotionalen Biografien für die Wand.

Erinnerungen...

Aus einer geblümten Kittelschürze wird dann ein quadratisches Porträt der geliebten Großmutter, ein kleines Brandloch erinnert an das gemeinsame Keksebacken. Mit Kleidungsstücken geliebter Menschen verbinden wir Erinnerungen, die mitunter genauso stark sind wie jene an Gesichter. „Kleidung bildet, so wie auch Gesichter, den Lauf der Zeit ab “, sagt die Künstlerin.

Wenn du also ein geliebtes Kleidungsstück hast, das dir sehr viel bedeutet, kannst du es bei Monika Gross Meinhart zu einem portrace verwandeln lassen. Kosten:
Small 80 Euro
Medium 140 Euro
Large 190 Euro

Die Option auf einen direkten Kontakt mit dem Label gibt es auf dem Fesch’Markt, wo sie auch ihre Special-Edition-Serie „anonymous portraces_white“: weiße portraces in unterschiedlichen Größen präsentiert. Der Fesch'markt findet von Freitag, 15. (14-22 Uhr) bis Sonntag, 17. November (Sa & So 11-20 Uhr) in der Ottakringer Brauerei statt.

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