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WOMAN testet: Poweryoga

Unsere Redakteurinnen Katharina Domiter und Melanie Zingl waren wieder in sportlicher Mission unterwegs - dieses Mal im Test: Poweryoga.

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Unsere Challenge-Reporterinnen testen Poweryoga.

© Video: Johann Baczak

Anfängerkurs? Ach, was! Die Einheit für Fortgeschrittene geht schon! Und passt noch dazu besser in den Terminkalender. Also machen sich die WOMAN-Redakteurinnen Katharina Domiter und Melanie Zingl auf den Weg ins Yoga-Studio von Barbara Rappauer. 90 Minuten Poweryoga stehen am Programm. Der Kurs ist gut besucht (auch von Männern!) , zwei Plätze in der ersten Reihe sind noch frei. Genau dorthin platzieren die Sportskanonen ihre Yoga-Matten.

Gestartet wird mit Atemübungen. Katharina und Melanie schnaufen rhythmisch mit. Easy! Wenige Minuten später geht’s allerdings schon ans Eingemachte. Trainerin Barbara gibt die Kommandos: Vom herabschauenden Hund (stärkt die Rückenmuskulatur) in die Brett-Position (stabilisiert die Wirbelsäule) weiter zur Kobra (aktiviert die Bauch- und Brustmuskulatur) . Ständig kommen neue Asanas, sprich Übungen, dazu und das verlangt nach höchster Konzentration! Die große Herausforderung: Neben der richtigen Ausführung soll man auch noch auf die korrekte Atmung achten. Spätestens jetzt wünschen sich die Challenge-Reporterinnen in die Anfänger-Einheit. Aufgeben ist aber nicht, also versuchen sich die beiden wie zwei Lakritzschnecken zu verbiegen und schwitzen um die Wette. Und merken, dass sich der Geist tatsächlich etwas beruhigt. Die viele Dinge, die ihnen sonst so im Kopf herumschwirren, verlieren im Kurs regelrecht an Bedeutung. Kein Wunder, wenn Arme und Beine in alle erdenklichen Richtungen verdreht werden, ist die Angst, in einer der Positionen stecken zu bleiben einfach zu groß …

Zehn Minuten vor Ende geht’s zum Glück gemütlicher weiter. Bei der Endentspannung, Savasana genannt, leitet Yoga-Lehrerin Barbara spezielle Atemübungen an, die dazu dienen, nach dem Training wieder runterzukommen. Damit schließt dann auch der Kurs. Herrlich! Die beiden bleiben gleich zehn Minuten länger liegen. Die anstrengenden Übungen und ungewohnten Bewegungsabläufe haben Katharina und Melanie Einiges abverlangt. Müde, aber topmotiviert, planen die beiden am Heimweg gleich den nächsten sportlichen Test: Deep Work. Der Name lässt erahnen, dass auch dieser Kurs kein Spaziergang werden wird …

Stimmungsbarometer. In entspannter Atmosphäre bietet der Kurs Erholung vom stressigen Alltag. Die meditativen Übungen helfen beim Abschalten.

Fitnessfaktor. Das Training vereint Atmung und Yoga-Positionen in dynamischen und kraftvollen Abfolgen. Effektives Training für alle Muskelgruppen. Für Anfänger (eigene Kurse) als auch für Fortgeschrittene geeignet.

Wirkung. Strafft, energetisiert und entgiftet den Körper. Steigert die Beweglichkeit, beruhigt den Geist, baut Kraft, Balance und Konzentration auf.

Kalorienverbrauch. Zirka 600 kcal pro Stunde.

Mehr Infos: poweryoga-vienna.at