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Primadonna: Göttliche Anna

Die ganze Opernwelt ist im Netrebko-Fieber, Salzburg feiert sie als Susanna in „Le nozze di Figaro“. Doch die Diva träumt von einer ganz anderen Rolle.


Primadonna: Göttliche Anna

Seit ihrem thriumphalen Erfolg als Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“ bei den Salzburger Festspielen 2002 ist Oper sexy. Die Sopranistin Anna Netrebko, 34, reißt zu Begeisterungsstürmen hin wie ein Popstar, verführt mit funkelnden schwarzen Augen, den Körpermaßen eines Models und der Aura einer Göttin. Das einstige Chormädchen aus Krasnodar führt ein Leben wie im Märchen – mit allen Allüren einer echten Diva.

Glücklich ist, wer eine Karte zu „Le nozze di Figaro“ – eine der 22 Opern von Jubilar Wolfgang Amadeus Mozart, die bei den heurigen Salzburger Festspielen gezeigt werden, ergattert hat. Die sieben Vorstellungen mit Superstar Anna als Susanna sind seit November restlos ausverkauft und mittlerweile siebenfach überbucht. Und obwohl die Premiere am 26. Juli aus dem „Haus für Mozart“ auch live in ORF 2 übertragen wird, blüht der Handel am Schwarzmarkt nach wie vor mit Höchstpreisen.

Anna Superstar. Wer ist die Frau, die vom Opernhimmel fiel, die „singende Sexbombe“, deren Art zu singen Kritiker als „Ohrgasmus im Liebesakt“ beschreiben? „The Voice“ mit dem makellosen Timbre, der unbeschreiblichen Bühnenpräsenz, der erotischen Ausstrahlung und der dramatischen Art, ihre Rollen anzulegen, reißt Männer wie Frauen von den Sitzen – auch solche, die normalerweise mit Klassik gar nichts anfangen können und mit Oper nur Walküren assoziieren.

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