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Prinz William spricht über den Oben-Ohne-Skandal

Erstmals spricht Prinz William über jenen schockierenden Moment, als ein Klatsch-Magazin Oben-Ohne-Fotos von Herzogin Kate veröffentlichte.


Prinz William spricht über den Oben-Ohne-Skandal
© 2017 Getty Images

Sie urlaubten in Südfrankreich, sie genossen die Abgeschiedenheit eines Privat-Schlosses in der Provencè. Es war ein sonniger Tag, sie lagen auf der Terrasse, sie wähnten sich sicher.

Der Schock kam kurz darauf. Die französische Ausgabe des Magazins "Closer" veröffentlichte heimlich geschossene Paparazzi-Aufnahmen: Herzogin Kate, die sich Oben-Ohne und nur in einer Bikinihose sonnt. Prinz William und das Königshaus versuchten alles, um die Veröffentlichung zu verhindern, die Auflage musste eingestampft werden. Trotzdem hatten sich bereits zig tausende Exemplare verkauft.

Das war 2012. Heute, vier Jahre später, stehen in Paris sechs Personen (vom Fotografen bis zur Chefredaktion des "Closer"-Magazins sowie Mitarbeiter einer Lokalzeitung, die die Halbnackt-Bilder ebenfalls veröffentlicht hatten) vor Gericht. Die Anklage: Verletzung der Privatsphäre. Der Streitwert: Etwa 1,3 Millionen Euro.

Prinz William: "Diese Fotos zu veröffentlichen, hat Wunden aufgerissen!"

Vor Gericht wurde ein Erklärung von Prinz William, der der Verhandlung selbst nicht beiwohnte, verlesen. Es ist das erste Mal, dass sich der Prinz zum Paparazzi-Skandal äußert: "Meine Frau und ich lieben Frankreich. Wir wollten ein paar Tage Ruhe haben, unsere Privatsphäre in einem versteckten Schloss eines Verwandten genießen. Es wurde zu einem Albtraum. Meine Frau fühlte sich beschmutzt, als diese Fotos in einem Magazin auftauchten."

Und weiter: "Die heimliche, tückische Art, mit der diese Fotos aufgenommen wurden, war besonders schockierend für uns. Und sie waren umso schmerzlicher, da die Belästigung durch Paparazzi Jahre zuvor zum tragischen Tod meiner Mutter geführt hatte."

Ein Urteil wird für kommende Woche erwartet.