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Madeleine & Chris: Ihre Love-Story

Hat sie endlich den Richtigen gefunden? Prinzessin Madeleine heiratet. Nach dem Skandal um ihre erste Verlobung ehelicht sie den Banker Chris O’Neill.


Madeleine & Chris: Ihre Love-Story

Ganz Schweden drückt Prinzessin Madeleine die Daumen, dass sie mit dem US-Finanzprofi Chris O'Neill das große Los gezogen hat. Denn der erklärte Liebling des Volkes - sie studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie - bezahlte in der Vergangenheit für ihre Liebe zu "Bad Boys“ ordentlich Lehrgeld.

Einer ihrer Ex-Liebhaber, Erik Granath, war wegen Drogenbesitzes und Körperverletzung vorbestraft. 2009 dann die Verlobung mit Anwalt Jonas Bergström, mit dem sie seit 2002 liiert war. Acht Monate später war alles vorbei, der Hof teilte kryptisch mit: "Nach reiflicher Überlegung haben Prinzessin Madeleine und Jonas Bergström gemeinsam beschlossen, getrennte Wege zu gehen!“

Madeleine: Betrogen vom Ex

Doch die Öffentlichkeit wusste die Wahrheit längst: Der Feschak hatte die Prinzessin mehrfach betrogen. Die Situation eskalierte allerdings erst, als die 21-jährige Tora Berg öffentlich über ihre Affäre mit dem Advokaten auspackte und so die bloßgestellte Prinzessin zwang, den Umtriebigen vor die Tür zu setzen.

Liebt Chris O'Neill sie wirklich?

Madeleine flüchtete nach der Blamage nach New York und kümmerte sich dort um "Childhood“, eine Stiftung ihrer Mutter, die sich für missbrauchte und bedürftige Kinder einsetzt. Im Big Apple lernte sie den wohlhabenden Investmentbanker und Lebemann Chris O’Neill kennen und lieben (dessen Großeltern übrigens Österreicher sind).

Und prompt war das schwedische Volk wieder in Aufruhr: Meint es der Neue tatsächlich ernst mit Madeleine oder betrügt auch er sie nach Strich und Faden?

Der millionenschwere Finanzexperte (mit eigener Firma, die in einem Steuerparadies gemeldet ist) soll in der Vergangenheit kein Kostverächter gewesen sein, hatte illustre Bekanntschaften (u. a. ein Topmodel, eine Schauspielerin und eine Societydame). Stellt sich die Frage, ob O'Neill seiner Madeleine auf Dauer treu sein kann.

Imagekorrektur vor der Hochzeit

Der 38-Jährige hat aber - nachdem die schwedischen Medien eine Hetzjagd auf ihn starteten - einiges getan, um sein Image zu verbessern. So trennte er sich von seinem Bart (wegen dem man ihm einen Casanova-ähnlichen Lebensstil unterstellte). Imponiert hat den Schweden auch, dass O’Neill auf den Prinzentitel verzichtet, somit nicht Mitglied des Königshauses wird und keine Ansprüche auf eine Apanage aus Steuergeld hat. Zudem will er nicht vom katholischen zum evangelischen Glauben (die Religion des Königshauses) konvertieren, seinen Beruf nicht aufgeben bzw. weiter mit Madeleine in New York leben.

Die Prinzessin selbst macht sich (offiziell) jedenfalls keine Sorgen und gibt sich ganz entspannt: "Ich dachte, ich würde viel nervöser und gestresster sein, aber ich bin es nicht. Dafür freue ich mich schon sehr auf unseren großen Tag.“ Ihr größter Wunsch ist bescheiden: "Ich hoffe, dass es ein schöner Tag mit gutem Wetter wird. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir Stockholm von seiner schönsten Seite zeigen könnten.“

Dies – und auch ewiges Liebesglück – sei ihr gegönnt.