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Problem: Eisenmangel

Müdigkeit, Leistungsschwäche, Konzentrationsstörungen und Erschöpfungszustände sind nur ein paar der vielen Symptome eines Eisenmangels. Warum dieser gefährlich sein kann und was man dagegen tun kann, verraten wir euch hier!

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Problem: Eisenmangel
© Photo by indukas/iStock/Thinkstock

Wie entsteht Eisenmangel?
Zum Eisenmangel kommt es dann, wenn man über einen etwas längeren Zeitraum weniger Eisen zu sich nimmt, als der Körper benötigt. Wer dauerhaft kein, oder nur sehr wenig Eisen durch die Nahrung aufnimmt, riskiert, dass die Reservespeicher geleert werden und es in weiterer Folge zum Eisenmangel kommt.
Weitere Gründe , weshalb man einen Eisenmangel bekommen kann sind: Schwangerschaft, Leistungssport, unausgewogene Ernährung, Diäten, Verdauungsstörungen.
Außerdem sind Frauen mit starken Regelblutungen, sowie schwangere und ältere Menschen, Leistungssportler und Vegetarier besonders stark gefährdet.

Was sind die Symptome von Eisenmangel?
Müdigkeit
Kopfschmerzen bzw. Migräne
Konzentrationsstörungen
Leistungsschwäche
Schwankende, eher gedrückte Stimmungslage
Schlafstörungen
Schwindel
Heißhungerattacken (abnorme Essgelüste)
Atemnot
Blasse, gelbe Haut
Erschöpfungszustände
Haarausfall
Kälteempfindlichkeit
Brüchige Fingernägel
Eingerissene Mundwinkel

Welche Folgen kann ein Eisenmangel haben?
Neben den äußerst unangenehmen Symptomen kann es in weiterer Folge zu einer Blutarmut (Anämie) kommen. Darunter versteht man einen Mangel der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) oder ein Mangel des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) im Blut.

Was kann man gegen einen Eisenmangel tun?
Nachdem mittels Bluttest ein Eisenmangel diagnostiziert werden konnte, stehen einem folgende Möglichkeiten zur Verfügung, etwas dagegen zu unternehmen:
Ernährungsumstellung: Ein leichter Eisenmangel kann durch eine Umstellung oder Anpassung der Ernährung geheilt werden. Da aber in den meisten Fällen der Eisenmangel erst sehr spät entdeckt wird, ist diese Option nur in seltenen Fällen ausreichend.
Eisentabletten: Eisentabletten, Eisensäfte oder Eisenkapseln gehören zur oralen Eisentherapie und können somit den täglichen Eisenbedarf kontrollieren und abdecken. Allerdings sollte man diese Tabletten über mehrere Wochen bzw. Monate einnehmen, um die Speicher zu füllen und den Mangel komplett zu heilen.
Intravenöse Eisentherapie: Eine schnelle und besonders effektive Therapieform ist die intravenöse Eisentherapie. Hier werden Eisenpräparate direkt in die Vene und somit ins Blut gespritzt, wodurch das Eisen unmittelbar dem Körper zur Verfügung steht.
Wieviel Eisen man benötigt, wird vom Arzt berechnet und kann somit in nur einer oder ein paar wenigen Sitzungen komplett kuriert werden.