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Behörden rufen Eltern auf, diese Puppe sofort zu zerstören

Laut Experten ist die beliebte Puppe "My Friend Cayla" illegal. Die deutsche Bundesnetzagentur ruft Eltern sogar auf, die Puppe zu vernichten und zu entsorgen.

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Puppe Cayla eine Spionage-Puppe?

Ist Cayla etwa eine Spionagepuppe?

© Genesis Industries

Brrr.... wir fanden Puppen ja schon immer unheimlich. Schließlich haben wir alle irgendwann "Chucky - die Mörderpuppe" gesehen. Seither gruselt es uns davor, dass Puppen doch nicht unsere Freunde sind, sondern nachts von alleine ihre Augen öffnen.

Nun warnen Datenschutzaktivisten und Konsumentenschützer vor der beliebten Puppe namens "My Friend Cayla". Sie soll eine "verbotene Sendeanlage" enthalten, die nicht illegal ist. Kinder können Cayla Fragen stellen, wie etwa: "Wie viel macht 55+5?" oder "Wie viel wiegt ein Pferd?" und die Puppe beantwortet die Fragen, in dem sie die Antworten googelt.

Damit ist die Puppe der Marke Vivid laut der Bundesnetzagentur ein spionagefähiges Spielzeug. Das Problem: Cayla ist mit einem nicht sichtbaren Mikrofon und einer Funktechnik ausgestattet. Die Behörde befürchtet, dass Kinder und ihre Eltern damit abgehört werden könnten.

Damit wäre nicht nur der Verkauft, sondern auch der Besitz der Puppe illegal und es könnten bis zu zwei Jahre Haft drohen. Eltern hätten laut Bundesnetzagentur somit nur eine Chance sich nicht strafbar zu machen: Sie müssten die Puppe zerstören und entsorgen.

Auch in Österreich gibt es von Seiten des Verbraucherschutzes heftige Kritik gegenüber der Puppe. Ob Cayla vom Markt genommen wird, ist noch unklar. Klar ist aber, dass das smarte Spielzeug eine ungesicherte Bluetoothverbindung zum Smartphone herstellt, über die eventuell auch Unbefugte Kontakt zu Kindern herstellen können.

Themen: Eltern, Kinder

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