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Putzen macht glücklich ...

... wenn es jemand anderer macht. Eine neue Studie hat herausgefunden, dass Menschen, die sich eine professionelle Reinigungskraft leisten, sich zufriedener fühlen.


Putzen macht glücklich ...
© istockphoto.com

Nur in einem sauberen Zuhause fühlt man sich auch wohl. Doch die meisten von uns können dem Putzen so rein gar nichts abgewinnen. Im Gegensatz zu den Briten: In einer Umfrage gaben 60 Prozent der Britinnen an, dabei einen therapeutischen Effekt zu erfahren. Nur vier Prozent sahen das Putzen als Zeitverschwendung an.

Haushaltspflichten machen einer Studie zufolge jedoch tendenziell glücklicher, wenn jemand anders sie für uns erledigt. Menschen, die andere etwa für das Putzen ihrer Wohnung bezahlen und sich damit sozusagen "Zeit kaufen", betrachten sich demnach selbst als deutlich zufriedener als solche, die das nicht tun. Das berichten Forscher um Elizabeth Dunn von der University of British Columbia in Vancouver in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS"). "Geld zu benutzen, um Zeit zu kaufen, kann ein Stoßdämpfer gegen Zeitmangel sein und so Glück fördern", berichten sie.

»Wer sich Zeit kaufte, fühlte sich zufriedener.«

Das Team hatte mehr als 6.000 Menschen aus Dänemark, Kanada, den Niederlanden und USA befragt. Dabei hatten die Studienteilnehmer unterschiedliche Hintergründe. Auch besonders wohlhabende Probanden fanden sich darunter. Es machte aber keinen Unterschied, wie viel Geld die Menschen verdienten oder wie viel sie für eine Haushaltshilfe ausgaben – wer sich Zeit kaufte, fühlte sich zufriedener.

Trotzdem täten viele Menschen das nicht, auch wenn sie es sich leisten könnten, berichteten die Forscher. So gab knapp die Hälfte der 818 befragten Millionäre an, dass sie kein Geld ausgäben, um Haushaltspflichten an andere Menschen zu übergeben. Das könne kulturelle Gründe haben oder am Geschlecht liegen. So hätten viele Frauen immer noch das Gefühl, sie müssten Haushaltspflichten selbst erledigen – auch wenn sie es sich leisten könnten, andere dafür zu bezahlen.

Quelle: medicalpress.de

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