Ressort
Du befindest dich hier:

Quinoa: Was das Wunderkorn alles kann!

Quinoa gehört zu den gesündesten Lebensmittel der Welt. Das kleine Superfood hilft beim Abnehmen und kann sogar Krankheiten vorbeugen!

von

Quino gesundes Getreide - Rezepte

Gesund und lecker!

© istockphoto.com

Quinoa, das Korn der Inka, enthält nicht nur reichlich Protein, Antioxidantien und viele andere hochwertige Nährstoffe. Es ist glutenfrei und damit für alle geeignet, die nach einer sättigenden Alternative zu Brot, Nudeln und Co. suchen.

Was ist Quinoa?

Quinoa ist eine südamerikanische Getreideart, die schon vor 6000 Jahren zu den Grundnahrungsmitteln der Inkas zählte. Die Inkas selbst bezeichnen Quinoa als das "Muttergetreide", da es ein echtes Superfood ist. Es ist glutenfrei, proteinreich, liefert Eisen und Kalzium, ist basisch, leicht zuzubereiten und hält lange satt.

Wie wird Quinoa zubereitet?

Quinoa-Samen müssen vor dem Verzehr in einem Sieb gut durchgespült werden. Dann werden die Körner in einem Topf mit doppelter bis 2,5-facher Menge kochendes Wasser gegeben und kräftig aufgekocht. Danach auf mittlere Stufe zurückstellen und noch 15-20 Minuten köcheln lassen.

superfood

Wie schmeckt Quinoa?

Richtig zubereitet hat das Getreide einen leicht nussigen Geschmack. Je nach Rezept, kann man den Geschmack pur genießen oder Quinoa weiter verarbeiten.

Quinoa gegen Migräne

Studien der britischen Newcastle University zufolge werden Migräneattacken häufig durch einen Tryptophan-Mangel ausgelöst. Triyptophan ist eine essenzielle Aminosäure, die dem Körper über die Nahrung zugeführt wird. Quinoa enthält mehr Tryptophan als andere Getreidesorten. Zudem liefert Quinoa ausreichend Magnesium, Mangan, Zink, B- und C-Vitamine und Omega-3-Fettsäuren. Diese Kombination von Nährstoffen benötigt der Körper für die Tryptophansynthese, bei der die Hormone Serotonin und Melatonin gebildet werden. Sie regulieren zahlreiche Prozesse im menschlichen Organismus, zum Beispiel die Schmerzwahrnehmung. Somit kann der regelmäßige Verzehr von Quinoa nicht nur die Häufigkeit der Schmerzattacken minimieren, sondern auch das Schmerzempfinden positiv beeinflussen.

Quinoa Burger

Quinoa zum Abnehmen

Ja, es gibt sie, die schlechten und die guten Kohlenhydrate. Jede Naschkatze weiß, dass gewöhnliche Schokoriegel oder Backwaren nur kurz glücklich und satt machen. Quinoa enthält, im Gegensatz zu Weizenmehl oder Süßigkeiten, komplexe Kohlenhydrate. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie während des Verdauungsvorgangs erst aufgespalten werden müssen. Die Energie wird dem Körper nicht nur kurz "vorgetäuscht", sondern tatsächlich geliefert, weil die Glukose, die bei der Aufspaltung entsteht, vom Körper zwar langsam, aber sehr gut aufgenommen und verwertet wird. Das gibt Kraft und hinterlässt ein langes Sättigungsgefühl, Heißhungerattacken bleiben aus.

Quinoa als Fleischersatz

Gerade für Veganer ist eine ausgewogene Ernährung mit verschiedenen pflanzlichen Proteinquellen sehr wichtig. Wer Quinoa in den Speiseplan integriert und auch mal mit anderen Eiweißlieferanten kombiniert, ist vor einer Proteinunterversorgung bestens geschützt. Wenn es mal eine vegetarische oder vegane Alternative zu Faschiertes sein soll, dann ist Quinoa perfekt. Die Körner lassen sich perfekt für Bolognese oder Fleischfüllungen zubereiten.

Bolognese statt Fleisch mit Quinoa

Alle Infomationen zum Wunderkorn und viele Rezepte gibt es im Buch "Quinoa for fit - Das proteinreiche Superfood" von Veronika Pichl. Für 9,99 im riva Verlag erhältlich.

Quinoa for fit - Rezepte Buchtipp