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Radfahren bei Hitze? 10 Tipps, wie's nicht nur schweißtreibend wird

Im Auto schwitzen? Nein danke! Wir steigen im Sommer lieber aufs Rad! Aber bei den aktuell hitzigen Temperaturen gibt es dabei doch einiges zu beachten!

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Frau am Rad
© iStockphoto.com

Der Sommer ist da! Und mit ihm bisweilen unerträgliche Hitze. Um diese beziehungsweise die Klimakatastrophe nicht noch mehr zu verstärken, lassen viele das umweltschädliche Auto stehen und steigen aufs Fahrrad um. Bei Temperaturen über 30 Grad und starkem Sonnenschein gibt es aber einiges, was man dabei besser beachten sollte:

Sonnenschutz nicht vergessen

Bei dem erfrischenden Fahrtwind vergisst man schnell die Intensität der Sonne. Um einen Sonnenbrand zu vermeiden, sollte daher für einen ausreichenden Sonnenschutz gesorgt werden, der während der Tour mit dem Rad auch regelmäßig aufgefrischt wird.

Größte Hitze vermeiden

Wenn die Sonne am höchsten steht, steigen auch die Temperaturen. Die Hitze rund um die Tagesmitte bzw. am Nachmittag sollte daher nach Möglichkeit eher vermieden werden.

Schattige Routen wählen

Bei hohen Temperaturen empfiehlt es sich, große Teile der geplanten Fahrradtour so zu legen, dass sie durch schattige Orte führt. So bieten Wälder oder grüne Parkanlagen mit vielen Bäumen nicht nur ausreichend Schatten, es lässt sich hier auch wunderbar die Natur genießen und den Alltag vergessen. Wer in der Stadt unterwegs ist, ist natürlich abhängig von der Lage der Fahrradwege, aber auch hier finden sich vielleicht Strecken, wo Häuserwände schützenden Schatten spenden.

Ausreichend trinken

Wer aktiv auf zwei Rädern unterwegs ist, kommt zweifelsohne ins Schwitzen. Bei Ausflügen mit dem Fahrrad sollten daher immer genug Getränke eingepackt werden. Besonders eignen sich isotonische Getränke oder auch gewässerte Säfte, die in Isolierflaschen auch während längerer Ausfahrten angenehm kühl bleiben und erfrischen.

Snacks für den kleinen Hunger

Auch wenn der große Hunger bei sommerlichen Temperaturen ausbleibt, sollte dennoch an kleine Snacks gedacht werden. Obst, Riegel oder auch Nüsse sind bestens geeignet, um sich während der Tour ein wenig zu stärken und Energie zu tanken.

Gepäcktaschen statt Rucksack

Um alles, was man braucht zu transportieren, sollte im Sommer auf Gepäcktaschen statt Rucksack zurückgegriffen werden. So gewinnt man nicht nur an Bewegungsfreiheit auf dem Rad, sondern bleibt auch am Rücken frisch. Gepäcktaschen sind ganz einfach am Fahrrad anzubringen, sie stören nicht beim Fahren und bieten viel Stauraum für alles, was es für eine schöne Radtour im Sommer braucht.

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Leichte und helle Kleidung

Besonders eignet sich helle Kleidung aus leichten und atmungsaktiven Stoffen. Was außerdem nicht fehlen sollte, ist eine Sonnenbrille zum Schutz der Augen vor UV-Strahlung und auch kleinen Insekten.

Auch bei Hitze: Radhelm nicht vergessen!

Um auch im Sommer einen kühlen Kopf trotz Fahrradhelm zu bewahren, sind Helme in hellen Farben zu empfehlen. Einige Radhelme besitzen zudem Lüftungsschlitze, die zwar für Frische sorgen, aber auch Sonnenstrahlen durchlassen. Ein Sonnenbrand auf dem Kopf kann mit einer hellen und leichten Fahrradkappe vermieden werden, die ganz einfach unter dem Helm getragen wird.

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Unterstützung dank E-Bike

Im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrrädern unterstützen E-Bikes die eigene Tretkraft und man erreicht schneller und mit einem geringeren körperlichen Einsatz sein Ziel. Gerade bei hohen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein erfrischt nicht nur der Fahrtwind, man benötigt je nach Trittunterstützung auch weniger Energie, schwitzt weniger und kann problemlos auch längere Strecken zurücklegen.

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In der Ruhe liegt die Kraft

Zu guter Letzt hilft auch immer eine gesunde Portion Entschleunigung an heißen Sommertagen. Wer es bei der Fahrradtour ruhig angehen lässt, erreicht am Ende auch sein Ziel, ist entspannt und entdeckt zudem auf dem Weg möglicherweise noch viel mehr kleine Details.

Im Hochsommer kann Sport prinzipiell ganz schön anstrengend sein. Damit die schweißtreibende Einheit bei solchen Temperaturen nicht auch noch ungesund ist, gilt es einiges zu beachten, was du im folgenden Video erfährst: