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Radio- und Fernsehmoderatorin Nora Frey hat Flugzeugabsturz in Spanien überlebt

Radio- und Fernsehlegende Nora Frey ist zum zweiten Mal den Tod entkommen. Nach ihrem tragischen Tauchunfall vor eineinhalb Jahren überlebte die Radio-Legende nun einen Flugzeugabsturz.


Radio- und Fernsehmoderatorin Nora Frey hat Flugzeugabsturz in Spanien überlebt

"Es passierte während eines Ferienflugs“, so Frey. Von einem bekannten Piloten wurde sie zu dem Rundflug eingeladen. Die ehemalige Ö3-Moderatorin war in einem Ultraleichtflugzeug zu einem Rundflug über Südspanien unterwegs, als der tragische Zwischenfall passierte. "20 bis 30 Kilometer vom Hangar entfernt, hat dann der Motor der Maschine überhitzt", so die Moderatorin. "Dann ging's bergab." Wenige Meter über einem Stoppelfeld zog der Pilot den Flieger noch einmal hoch, der starke Wind erfasste aber das Flugzeug und warf es nach rechts. "Wir sind wie ein Stein hinuntergeplumpst", sagte die Verunglückte.

Der Tageszeitung “Krone“ schilderte die Moderatorin den Überlebenskampf nach dem Absturz: „Ich hing fest. Mein Arm war unter dem Fluggerät eingeklemmt. Als ich aus dem Augenwinkel bemerkte, dass der Treibstoff brannte, bekam ich Panik. Ich schrie um mein Leben. In diesem Moment sah ich in den Abgrund. Ich dachte: Das sind jetzt meine letzten Sekunden.“

Weiters schildert sie den Vorgang, "ich hab geschrien wie am Spieß". Dadurch sei der bewusstlose Pilot wach geworden. Er zog daraufhin die Schwerverletzte aus dem Flieger. Wenige Sekunden später explodierte die Maschine hinter den beiden Verletzten. "Meine Haare sind rechts versengt", so Frey.

Der Kampf ums Überleben war damit aber noch nicht vorbei: „Es dauerte eine Stunde, bis irgendjemand kam. Währenddessen haben wir nur gehofft, dass das Feuer nicht auch noch auf das Feld um uns herum übergreift. Wir hätten nicht entkommen können“, so Frey gegenüber der Krone .

Das spanische Krankenhaus, in das sie gebracht wurde, verließ Nora Frey aus freien Stücken und organisierte sich einen Rückflug nach Österreich. Die Verunglückte regeneriert sich nun im Wiener Wilhelminenspital.

Wir wünschen alles Gute!

Redaktion: Sabine Haydu