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Sind Räucherstäbchen schädlicher als Zigarettenrauch?

Räucherstäbchen sind ungesünder als viele denken. Denn der Qualm schadet dem Körper sogar mehr als der Rauch einer Zigarette, den wir passiv einatmen.


Räucherstäbchen
© iStockphoto.com

Beim Entspannen, bei Massagen, beim Yoga - da werden oft Räucherstäbchen angezündet, um für eine bessere Atmosphäre zu sorgen. Relativ unentspannt wird man dann aber, wenn man erfährt, dass der duftende Rauch Stoffe enthält, die Krebserkrankungen der oberen Atemwege fördern.

Vor allem im asiatischen Raum ist deren Gebrauch stark verbreitet und daher fand eine Studie an 60.000 Chinesinnen und Chinesen, die in Singapur leben, durch ein internationales Forscherteam vom Masonic Cancer Center heraus, dass zahlreiche Testpersonen Tumore an den oberen Atemwegen aufwiesen.

Ein großer Anteil derer gab an, häufig Räucherstäbchen, -kerzen oder -pfannen um sich zu haben und deren Duft einzuatmen. Dieser gelangt so an die Zellen an den Wänden der Atemwege und der oftmalige Kontakt kann dazu führen, dass diese sich verändern und entarten: ein Tumor entsteht.

Wie auch beim Passivrauchen genügt hier das Einatmen der Umgebungsluft, um das Risiko für eine Krebserkrankung zu steigern. Vor allem, wenn man in der eigenen Wohnung oder in der Arbeit ständig dem Rauch ausgesetzt ist.

Mehr dazu erfährst du im folgenden Video:

Thema: Krebsvorsorge