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Raus oder bleib z’haus

Nesthocker – ja oder nein? WOMAN ging der Frage nach, was junge Männer im „Hotel Mama“ hält. Oder anders nachgehakt: was sie aus dem beschützten Heim treibt. Drei junge Männer stellen sich der Diskussion.


Raus oder bleib z’haus
© Markl

In Italien gehen junge Menschen auf die Straße und demonstrieren, weil es ihnen schwer gemacht wird, vor Erreichen des Dreißigers von zuhause auszuziehen. Warum? Die Ausbildung dauere ewig, die Mieten seien unerschwinglich, genügend Jobs gebe es auch nicht … So die Vorwürfe der jungen Süd­europäer. Sogar einen eigenen Namen haben sie sich gegeben: „I Bamboccioni“ – die Riesenbabys!

Soziologen sind besorgt und warnen gar vor einer Verkindlichung der italienischen Gesellschaft, weil durch diese Umstände sowohl Eigenverantwortung als auch finanzielle Verpflichtungen in weite Ferne rücken. Droht uns dies in naher Zukunft auch in Österreich? Oder agieren junge Männer hierzulande eher nach dem Motto „Nur schnell raus von z’haus“?

WOMAN wollte es genauer wissen und lud drei Männer zur Diskussion über Pro und Contra des „Hotels Mama“, Privatsphäre und Gründe, war­um es sich doch auszahlt, schon bald das beschützte Heim zu verlassen: Alexander Burghart, 25 und aus Wien, Angestellter im Bereich Telekommunikation, seit fünf Jahren alleine lebend; Mathias Zeilinger, 22, ebenfalls aus Wien, der gerade die Matura nachmacht und ­daheim bei den Eltern wohnt; und der Niederösterreicher René Fohringer, 24, Arbeiter in der Metallbranche, seit zwei Jahren in den eigenen vier Wänden.

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