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#RealMumMoments: So ist das Leben mit Kindern

Kinder, sie sind unser Augenstern. Trotzdem ist das Leben mit ihnen kein reines Honigschlecken, wie Mütter unter dem Hashtag #realmummoments witzig beweisen.


#RealMumMoments: So ist das Leben mit Kindern

Trotzig? Ist eine Phase, nur eine Phase

© iStockphoto

Wetten, dass du dir bereits einmal gedacht hast: "Es ist zum Glück nur eine Phase – und Phasen gehen vorbei?" Hahaha. Nimm' es ab nun als dein Mantra. Denn auf eine Phase folgt die nächste Phase, so klar wie das "Amen" im Gebet.

Da mögen uns TV-Werbungen noch so oft suggerieren, dass das Familienleben am schön gedeckten Frühstückstisch stattfindet, mit sauber gekleideten und manierlichen Kindern, die zufrieden an ihrem Schoko-Semmerl kauen – die Wahrheit, liebe Eltern, ihr wisst das, sieht anders aus. Da gibt es den ersten Wutanfall, weil die Frühstücksflocken mit Milch kontaminiert wurden, da wird das Marmeladen-Mäulchen im Ärmel abgewischt, da ergießt sich der Saft über den halben Tisch und den Boden.

Kinder sind fantastisch. Sie machen uns glücklich, sie lehren uns, völlig frei von Egoismus zu lieben. Und trotzdem verwandeln sie sich manchmal auch in kleine Monster, können uns nerven und hinterlassen uns an manchen Abenden mit dem Gefühl, als hätten wir einen Tag voller Schwerstarbeit hinter uns.

Was hilft? Zu wissen, dass man mit den Problemen nicht alleine dasteht. Dass man als Mutter und Vater nicht versagt hat, wenn man den Fernseher andreht, um eine halbe Stunde Ruhe zu haben. Das englische Elternportal "Digital Mums" hat auf Twitter Mütter aufgerufen, unter dem Hashtag #RealMomMoments ihre peinlichsten Kinder-Geschichten, ihre größten Erziehungssünden zu gestehen. Das geschieht brutal ehrlich – aber glücklicherweise auch mit einem riesigen Augenzwinkern!

Mit der Aktion wollen die "Digital Mums" eine Gegenbewegung zur umstrittenden "Motherhood Challenge" auf Facebook sein. Dabei wurden Mütter dazu aufgerufen, ihre Fähigkeiten als Mütter zu beweisen und entzückende Bilder ihrer Kinder zu posten. "Mutter zu sein bedeutet mehr. Uns geht es darum, ALLES zu teilen, was die Mutterschaft ausmacht – und nicht nur eine retuschierte und gephotoshoppte Version davon," so Digital Mums-Leiterin Nikki Cochrane zum britischen Telegraph. "Mütter sollen sich auch dann nicht als Versagerin fühlen, wenn sie mal genervt sind oder Zuhause das Chaos ausbricht. So ist das Leben mit Kindern eben."

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