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Das hilft bei Regelschmerzen

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Drei Zyklusphasen bestimmen jeden Monat dein Befinden. Wer seinen Körper kennt, kann die Lebensqualität erheblich steigern: So können Ernährung, Bewegung und Heilpflanzen bei Regelschmerzen helfen. Gemeinsam mit der Gynäkologin und Präsidentin der Gesellschaft für Familienplanung, Dr. Claudia Linemayr-Wagner, haben wir einen Fahrplan entworfen, was in welcher Phase für mehr Wohlbefinden sorgt.


Frau mit Regelbeschwerden © Bild: Corbis

3. Zyklushälfte

Nach dem Eisprung produziert der Körper vermehrt das Hormon Progesteron, das kurz vor Einsetzen der Menstruation wieder abfällt. Als Nebenwirkung wird man ruhiger. Allerdings schwellen die Brüste leicht an, und mehr als ein Drittel aller Frauen leiden - vor allem in den letzten Tagen vor Einsetzen der Regel - am prämenstruellen Syndrom (PMS), verbunden mit Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen, Veränderungen der Haut, Übelkeit, Durchfall, Migräne, Appetitlosigkeit, Berührungsempfindlichkeit, Schmerzen in Bauch und Rücken. Das hat mit den Schwankungen des Hormonspiegels zu tun, die genaue Ursache ist bis heute nicht geklärt. Wundermittel dagegen gibt es keines. In der dritten und letzten Phase sind viele Frauen vom prämenstruellen Syndrom (PMS) betroffen. Dieses ist verbunden mit Schmerzen, Wassereinlagerungen und starken Stimmungsschwankungen. Dagegen hilft leichte Mischkost mit viel Obst, Gemüse und Fisch. Bei Alkohol, Salz, Fett und Zucker heißt es sich einschränken. Ebenfalls gut: zusätzliches Kalzium und Magnesium. Entwässernde Lebensmittel wie Spargel, Löwenzahn, Tomaten helfen gegen Wassereinlagerungen. Wichtig: Gerade bei Wassereinlagerungen zwei bis drei Liter täglich trinken! Bei Hautproblemen sind Lebensmittel mit viel Zink und Vitamin B ratsam, wie z. B. Fisch, Getreide und Hülsenfrüchte!

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Autor

Mir hat bei meinem PMS-Beschwerden Mönchspfeffer sehr gut geholfen. Ich nehme es sei einem halben Jahr in Tropfenform (nennt sich "Agnofem") ein und habe seitdem auch einen viel regelmäßigeren Zyklus bekommen, was für mich auch eine große Erleichterung war. Jetzt weiß ich auf den Tag genau, wann meine Periode einsetzen wird und habe davor nicht mehr so starke Stimmungsschwankungen...