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Das hilft bei Regelschmerzen

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Drei Zyklusphasen bestimmen jeden Monat dein Befinden. Wer seinen Körper kennt, kann die Lebensqualität erheblich steigern: So können Ernährung, Bewegung und Heilpflanzen bei Regelschmerzen helfen. Gemeinsam mit der Gynäkologin und Präsidentin der Gesellschaft für Familienplanung, Dr. Claudia Linemayr-Wagner, haben wir einen Fahrplan entworfen, was in welcher Phase für mehr Wohlbefinden sorgt.


Cayennepfeffer © Bild: Thinkstock

Das hilft in Phase 1

* Gewürze . Cayennepfeffer heizt dem Körper ordentlich ein, da er den Kreislauf in Schwung bringt und die Produktion von Endorphinen anregt. Genau richtig bei einem Stimmungstief.
* Ernährung. In der ersten Phase ist normale gesunde Mischkost gefragt. Bei starken Blutungen sollte vermehrt zu eisenhaltiger Nahrung gegriffen werden wie zum Beispiel zu Nüssen, Spinat oder rotem Fleisch. Plus: viel Flüssigkeit und Nahrungsergänzungsmittel mit Folsäure und Omega-3-Fettsäuren.
* Bewegung. Am ersten Tag der Regel heißt es, besser auf allzu große Anstrengungen verzichten. Aber lockerer Ausdauersport wie Laufen, Walken, Inlineskaten oder Radfahren ist sogar gut, da er die Durchblutung anregt und somit die Schmerzen lindert. Grundsätzlich eignet sich diese Phase gut für Ausdauersport (mind. 3x pro Woche 30 Minuten). Plus: Studien zeigen, dass jetzt Muskeltraining doppelt effektiv wirkt. Die Muskeln sind gerade besonders lernfähig. 2x pro Woche ist ein Muss!
* Tee. Eine Mischung gegen Regelkrämpfe: Gänsefingerkraut, Frauenmantel, Schafgarbe, Kamille und Melisse. Bereits eine Woche vor Regelbeginn täglich 2-3 Tassen trinken! Melisse, Lavendel und Eisenkraut lindern innere Anspannung.
* Wärme. Eine Wärmeflasche mit 60 Grad heißem Wasser löst Bauchkrämpfe.
* Öle. Massagen und Kompressen im Bereich des unteren Rückens mit Ölen von Rosen, Lavendel oder Ylang-Ylang lösen ebenfalls Krämpfe.
* Naturheilkunde . Arzneimittel mit Traubensilberkerze (Apotheke), auch Wanzenkraut genannt, sind ebenfalls ideal bei starken Regelschmerzen. Das Kraut gilt bereits seit dem 18. Jahrhundert als Wundermittel in der Frauenheilkunde.

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Autor

Mir hat bei meinem PMS-Beschwerden Mönchspfeffer sehr gut geholfen. Ich nehme es sei einem halben Jahr in Tropfenform (nennt sich "Agnofem") ein und habe seitdem auch einen viel regelmäßigeren Zyklus bekommen, was für mich auch eine große Erleichterung war. Jetzt weiß ich auf den Tag genau, wann meine Periode einsetzen wird und habe davor nicht mehr so starke Stimmungsschwankungen...