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Regelschmerzen? Wie dein Frühstück helfen kann

Bauchkrämpfe, ein ziehender Schmerz: Die Regelblutung kann jeden Monat die Hölle sein. Wie du die Regelschmerzen mit dem richtigen Frühstück lindern kannst.

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Regelschmerzen? Wie dein Frühstück helfen kann

Jeden Monat derselbe Blödsinn

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Zack. Da war es wieder. Dieses unangenehme Ziehen, dieser krampfartige Schmerz. Nein, die monatliche Regelblutung ist keine Freude. Mal abgesehen davon, dass man sich zumindest an zwei Tagen wie am Schlachthof fühlt (= mäßig attraktiv), ist die Menstruation für die meisten Frauen auch noch mit schrecklichen Schmerzen verbunden.

Der Grund dafür ist biologisch schnell erklärt: die Schleimhaut der Gebärmutter wird während der Periode abgestoßen. Damit sie sich lösen kann, zieht sich die Muskulatur zusammen. Dazu kommt, dass die Gebärmutter durch diese krampfartigen Bewegungen schlechter durchblutet wird. Die Folge: noch mehr Schmerzen. Hat sie sich toll ausgedacht, die Natur.

Nur: die können wir nicht mehr ändern. Was wir allerdings machen können: dafür sorgen, dass die Regelschmerzen gelindert werden. Das gelingt durch Wärmeflaschen, Entspannungstechniken, krampflösende Medikamente, Ruhe – aber auch durch das richtige Frühstück.

Magnesium gegen Regelschmerzen

Richtig gelesen! Du kannst mit deinem Frühstück dafür sorgen, dass die Regelschmerzen nicht ganz so heftig ausfallen. Das Zaubermittel heißt: Magnesium! Denn während der Regel leidest du unter einem Mineralstoffmangel. Ernährst du dich aber gesund und führst dir die richtigen Mineralstoffe zu, dann leidest du weniger unter den Krämpfen. Das betrifft vor allem Frauen, die mit der Pille verhüten oder eine Crash-Diät probieren.

Kalium wirkt entkrampfend und sorgt – genauso wie Kalium – für die korrekte Reizübertagung von Nerven- und Muskelzellen. Auch Vitamin B6, enthalten zum Beispiel in Pistazien, Bananen und Haferflocken, stabilisiert die Reizübertragung und die Nerven. Magnesium kann gegen krampfhafte Regelschmerzen wirken und ihnen sogar vorbeugen. Sehr viel Magnesium enthalten Nüsse, Weizenkeime, Hülsenfrüchte und Vollkornreis. Mindestens 600 mg Magnesium pro Tag sollten es sein, damit du von der entkrampfenden Wirkung profitierst.

Das Frühstück gegen Regelschmerzen

Die perfekte Mahlzeit also, um bereits in der Früh die krampfartigen Beschwerden ein wenig zu mildern, ist also ein Müsli aus Haferflocken und Nüssen. Dazu schnipple ein wenig frisches Obst und weiche das Müsli in Sojamilch (ist für den Magen leichter verdaulich als Kuhmilch) ein. Dazu trinke ein magnesiumreiches Mineralwasser. Als Snack kannst du am Vormittag dann auch einen Brennessel-Smoothie oder einen Quinoa-Salat zubereiten und Kürbiskerne knabbern. All diese Lebensmittel sind reich an Magnesium.