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Regisseur Michael Glawogger ist tot

Der erfolgreiche österreichische Regisseur Michael Glawogger (Megacities, Nacktschnecken) ist (vermutlich) an Malaria bei Dreharbeiten in Afrika verstorben.

von

Michael Glawogger
© 2006 Getty Images - Carlo Allegri

Die traurige Nachricht über den Tod des heimischen Filmschaffenden Michael Glawoggers kam über die Facebook-Seite des Fachverband der Film- und Musikindustrie, begleitet von berührenden Worten seines langjährigen Wegbegleiters Danny Krausz:

"Mit Entsetzen und großer Bestürzung haben wir die Nachricht vom plötzlichen Tod Michael Glawoggers bei Dreharbeiten in Afrika erhalten. Glawogger war einer der profiliertesten Spielfilm-und Dokumentarfilmregisseure, die Österreich je hervorbrachte. Seine Filmwerke sind international hoch anerkannt, vielfach ausgezeichnet und war er auch international ein geschätzter erfahrener Regisseur, der immer wieder Einladungen zu internationalen Events erhalten hat, um über seine Arbeit zu referieren.
Wir sind sowohl als Branche als auch menschlich zutiefst bestürzt und sprachlos. Ich selbst verliere zudem einen engen kreativen Wegbegleiter, der mir früh Zugang zu seinen Arbeiten gewährte; viele gemeinsame Projekte sind daraus entstanden.
Glawo, Dein so unerwarteter und tragisch früher Tod reißt ein ewiges Loch in unsere Filmlandschaft!"

Michael Glawogger, geboren 1959 in Graz, war Filmregisseur, Drehbuchautor und Kameramann und feierte vor allem mit seinen sozialkritischen Dokumentarfilmen, wie "Megacities" und "Workingman’s Death", internationale Erfolge. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2011 den Spezialpreis der Jury der Internationalen Filmfestspiele von Venedig für "Whore’s Glory".

Michael Glawogger

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