Ressort
Du befindest dich hier:

Wie die Reihenfolge der Geburt deine Karriere beeinflusst!

Bist du zum CEO geboren? Eine Studie weist den Zusammenhang zwischen Geburtsreihenfolge und Karriere nach. Bist du das jüngste oder älteste Kind?

von

Wie die Reihenfolge der Geburt deine Karriere beeinflusst!
© iStockphoto

Seit etlichen Jahren weisen immer mehr Studien einen Zusammenhang zwischen der Geburtsreihenfolge und der Persönlichkeitsentwicklung nach. Erstgeborene sind besser in der Schule, Zweitgeborene entspannter ... Doch die neueste Untersuchung bestätigt, dass es dein Geburts-Rang in der Familie auch Auswirkungen auf deinen Karriereweg hat.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Geburt und Karriere?

Die Studie wurde von Disney in Auftrag gegeben, da der Entertainment-Konzern einen neuen Film mit wissenschaftlichem Material über die Zusammenhänge von Geburts-Reihenfolge und Beziehungen unter Geschwistern untermauern wollte. Unter der Leitung der Psychologin Emma Kenny fanden die Forscher tatsächlich Beweise für die Theorie, dass die Geburtsordnung mitbestimmend für den beruflichen Erfolg ist.

Um statistisch signifikante Muster zu identifizieren, analysierte ein Team von Statistikern die Lebensläufe von über 500 der erfolgreichsten Personen aus elf verschiedenen Berufsgruppen.

Die überraschende Erkenntnis: Nicht die Erstgeborenen, sondern die mittleren Kinder werden zu 30% eher CEO als ihre Geschwister. Tatsächlich sind unter anderem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg als auch Software-Milliardär Bill Gates oder der britische Selfmade-Millionär Sir Alan Sugar sogenannte "Sandwich-Kinder".

Die These der Psychologen: Die in der Mitte geborenen Kinder müssen mehr um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern kämpfen, weshalb sie Persönlichkeitsmerkmale wie Wettbewerbsfähigkeit, Flexibilität und Diplomatie verstärkt entwickeln. Das wieder qualifiziert sie für Positionen im oberen Management, wo taktisches Denken und Ehrgeiz gefragt sind.

Doch das bedeutet nicht, dass die Erst- oder Letztgeborenen deshalb keine High Flyer sein müssen. Ihre Talente liegen einfach in anderen Bereichen. So fanden die Forscher heraus, dass die Mehrheit der Astronauten Erstgeborene sind (darunter auch Buzz Aldrin oder Neil Armstrong). Oder auch auffällig viele Erstgeborene später zu Wissenschaftlern und Ingenieuren werden.

Und die Jüngsten? Tendieren zu künstlerischen Berufen. Sebastian Bach, Mozart – "Nachzügler," so die Forscher, "wirken meist verspielter, sie sind laut unserer Analyse nicht so diszipliniert ehrgeizig, sondern eher Idealisten, die sich selbst verwirklichen wollen."

WOMAN Community

Deine Meinung ist wichtig! Registriere dich jetzt und beteilige dich an Diskussionen.

Jetzt registrieren!

Schon dabei? .