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Bike’n’Cruise

Mit der Donautouristik in die Slowakei. MyWoman -Redakteurin Jackie Hechmati geht mit Mann und Kind (11) an Board des Donau-Dampfers MS Kaiserin Elisabeth II, um sich dann aufs E-Bike zu schwingen. Ein Reisebericht.

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Bike’n’Cruise

Ausblick von der Burg Devin in der Slowakei.

© Jacqueline Hechmati

Am Tag der Arbeit wird ja bekanntlicherweise nicht gearbeitet und alle Schulen haben auch zu. Was liegt also näher, als die Family und mich zu einer Pressereise zu verführen, die eine Donaukreuzfahrt mit anschließender Radltour verspricht. Donautouristik lud eine Reihe fahrradbegeisterter Journalist/innen plus deren Begleitung dazu ein, ein Package des neuen Kataloges hautnah aus zu probieren.

In aller Früh ging es ab Nußdorf beim Brigittenauer Sporn donauabwärts über die Freudenauer Schleuse und die Stopfenreuther auf Richtung Slowakei.

In Devin gleich hinter der Marchmündung gingen wir von Board und dort warteten schon die versprochenen Drahtesel auf uns. Wobei der Ausdruck "Drahtesel" doch ein bissl despektierlich ist für diese hochmodernen, mit allen Shimano-Schikanen ausgerüsteten Bikes.

Der Göttergatte und ich probierten zum ersten Mal in unserem Leben das Fahren auf dem E-Bike aus, der beste Bub von allen kletterte auf ein 7-Gang-Rad.

Und was soll ich sagen? E-Bike fahren macht wirklich Spaß, das ist von einer Leichtigkeit, dass du das Gefühl hast, direkt mit dem Wind davonzubrausen!

Und so ging es dann auch schon los, 8 Kilometer eben dahin, entlang den idyllischen Marchauen, der trutzigen Burg Devin, über die neue verkehrsberuhigte Marchbrücke bis nach Schloß Hof.

In diesem idyllischen, geschmackvoll renovierten und weitläufigen Schloß verbrachte unser Prinz Eugen seine letzten Jahre. Und auch heute noch gibt es einiges zu sehen und zu erleben: Streichelzoo, historische Parade, wunderschöne Gartenanlagen. Fast war es schade, dass wir dann nach guten 2 Stunden vor Ort schon wieder zurückradeln mussten, aber ein Schiff wartet nicht!

Bevor es dann wieder an Board der MS Kaiserin Elisabeth II ging, besichtigten wir noch Burg Devin, das Wahrzeichen der Slowakei. Was sich allein wegen des großartigen Fernblicks auf Donau und Donauauen schon ausgezahlt hat.

Die Rückfahrt flußaufwärts Richtung Wien konnten wir dann geruhsam und gechillt an Board genießen, mit Live-Musik und einem hervorragenden Abendmenü.

Fazit: Mit Donautouristik lassen sich erlebnisreiche Stunden zu Wasser und zu Land verbringen, die herrlich ausgewogen den Wunsch nach Aktivität und Erholung verbinden.

Mehr Infos: donaureisen.at

Mehr Bilder: woman.at/mywoman

Thema: Reise

Kommentare

perlenqwien

Eine schöne Bilderstrecke untermalt das Tagesprogramm sehr anschaulich.
Ich fahre radle auch gerne und mit dem Schiff unterwegs zu sein, hat so etwas gemächliches. Sicher schöner als der Mai-Marsch gen Rathaus ;-)